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12. Dezember 2018

So senken Sie das Risiko, an Darmkrebs zu erkranken



Viele Ärzte und Wissenschaftler behaupten noch immer, dass ein erhöhtes Darmkrebsrisiko vererbbar ist, also an den Genen liege. Dieser Meinung sind aber immer weniger Gesundheits- und Ernährungsexperten. Selbst Studien haben nun schon gezeigt, dass es gerade die Lebensweise ist, die das Darmkrebsrisiko erhöhen oder senken kann, ganz egal welche Erbanlagen man hat. Wer also einen gesunden Lebensstil pflegt, minimiert das Darmkrebsrisiko erheblich, egal ob man die Erbanlagen dazu hat, oder nicht. Jeder kann seine Gesundheit selbst positiv beeinflussen.

Darmkrebs ist die häufigste Krebserkrankung weltweit. In Deutschland erkrankt bei Tumorpatienten jeder dritte Mann und jede zweite Frau an Darmkrebs. Das „Deutsche Krebsforschungszentrum“ sagt inzwischen: „Vor allem die Lebens- und Ernährungsgewohnheiten sind für die Darmkrebserkrankung verantwortlich. Doch jeder kann sein Darmkrebsrisiko senken, indem er einen gesunden Lebensstil pflegt.“

Der Mediziner des Deutschen Krebsforschungszentrums Dr. Michael Hoffmeister veröffentlichte im September 2018 eine Studie zum Thema Darmkrebs im Medizin-Fachmagazin „Gastroenterology“. An der Studie nahmen über 4.000 Menschen teil, die an Darmkrebs erkrankt waren und 3.000 gesunde Menschen. Das Forscherteam um Dr. Hoffmeister untersuchte in der Studie die Auswirkungen unterschiedlicher Faktoren: Alkoholkonsum, Rauchen, gesunde oder ungesunde Ernährung, körperliche Aktivität und Gewicht.

Wer sich gesund ernährte, viel Bewegung hatte, wenig Alkohol trank und nicht rauchte, hatte ein sehr niedriges Krebsrisiko. Die Teilnehmer der Studie, die sich an alle gesunden Lebensstilfaktoren hielten, hatten das niedrigste Darmkrebsrisiko. Den fünf Lebensstilfaktoren, die in der Studie untersucht wurden, wurde die gleiche Rolle in Bezug auf das Krebsrisiko zugeordnet. Mit jedem einzelnen Faktor konnten Patienten ihr Risiko erhöhen oder senken, so Dr. Hoffmeister.

Forscher kennen inzwischen rund 50 Gene, die für das Darmkrebsrisiko verantwortlich sind. Es gibt Menschen, die aufgrund ihrer genetischen Disposition ein höheres Krebsrisiko haben. Doch die Studie zeigte auch bei diesen Menschen, dass sie durch einen gesunden Lebensstil ihr Darmkrebsrisiko senken können, trotz genetischer „Vorbelastung“. Übliche Präventionsmaßnahmen sollen an dem Krebsrisiko nichts ändern, so die Forscher. Ob man eine Darmspiegelung macht oder nicht, hat keinerlei Auswirkungen auf das Darmkrebsrisiko. Vorsorgeuntersuchungen dienen lediglich der Früherkennung, aber nicht der Prävention.

Dr. Hoffmeister kommt mit seiner Studie zu dem Schluss, dass man auf eine gesunde Lebensweise achten sollte, unabhängig vom genetischen Darmkrebsrisiko. Eine gesunde Lebensweise habe auch positive Auswirkungen auf andere Risiken, wie z. B. chronische oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Quelle

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