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12. Dezember 2018

Richard Tedor – Hitlers Revolution: Das Vermächtnis



Der Nationalsozialismus war kein spontanes Phänomen, das Deutschland jäh aus seiner evolutionären Bahn warf und auf Abwege führte. Er war eine Bewegung, die fest in den Traditionen und dem Erbe des deutschen Volkes sowie in seinen fundamentalen Lebensbedürfnissen verankert war.

Adolf Hitler verlieh gewissen Ideen, die damals von vielen seiner Landsleute vertreten und als festen Bestandteil ihres nationalen Charakters betrachtet wurden, greifbaren politischen Ausdruck. Obwohl die Unterstützung, die seine “oppositionelle” Partei im Volk genoss, im Wesentlichen eine Reaktion auf das allgemeine wirtschaftliche Elend darstellte, war Hitlers Machtübernahme nichtsdestoweniger eine logische Folge der Entwicklung Deutschlands.

Diese Studie zerreißt das dichte Gespinst der Verleumdungen, die ​​diese umstrittene Figur umgibt. Sie stützt sich auf fast 200 veröffentlichten deutschen Quellen, viele davon aus der NS-Zeit, sowie Dokumente aus britischen, US-amerikanischen und sowjetischen Archiven, die nicht nur beschreiben, was Hitler getan hat, sondern vor allem, warum er es tat. Sie enthüllt zudem die wahren Kriegsziele der Demokratien – ein Tabuthema für orthodoxe Historiker – und den sich daraus ergebenden Weltkrieg gegen Deutschland >>> hier weiter >>>

Hitlers Revolution – Ideologie, Sozialprogramme, Außenpolitik

Richard Tedor

Kapitel 6; Revolution gegen Reaktion

Das Vermächtnis

Nach Deutschlands Kapitulation im Mai 1945 begannen die alliierten Besatzungsstreitkräfte Tausende von Deutschen, die auf die eine oder andere Weise mit der nationalsozialistischen Regierung verbunden gewesen waren, zu verhaften, zu verhören und einzusperren. Zu den Inhaftierten gehörte eine namhafte Autorität auf dem Gebiet des internationalen Rechts, Friedrich Grimm Zehn Jahre zuvor hatte Hitler ihn um Rat gebeten, als er die Wiedereinführung der Wehrpflicht plante.

Nun saß Grimm einem britischen Offizier gegenüber, der ihm einige Exemplare neuer Flugblätter zeigte, welche die Sieger gedruckt hatten. Sie waren in deutscher Sprache verfasst und sollten überall im besetzten Deutschland verbreitet werden. Diese Flugblätter, in denen deutsche Kriegsverbrechen geschildert wurden, bildeten den ersten Schritt des Deutschland zugedachten Umerziehungsprogramms. Grimm meinte, nun, wo der Krieg vorbei sei, wäre es an der Zeit, diese verleumderische Propaganda einzustellen. Sein Gegenüber, bei dem es sich vermutlich um den britischen Desinformations-Spezialisten Sefton Delmer handelte, wehrte gleich ab:

“Nein, nun fangen wir erst richtig an! Wir werden diese Gräuelpropaganda fortsetzen, wir werden sie steigern, bis niemand mehr ein gutes Wort von den Deutschen annehmen wird, bis alles zerstört sein wird, was sie in anderen Ländern an Sympathien gehabt haben, und bis die Deutschen selbst so durcheinander geraten sein werden, dass sie nicht mehr wissen, was sie tun!” [ 1100]

Die ständige Hetze hielt alte Wunden jahrzehntelang offen. Bis zum heutigen Tage verhindert sie jede objektive Analyse eines Systems, das von einer der fortschrittlichsten, produktivsten und kreativsten Zivilisationen geschaffen wurde und dieser nach der Zeit wirtschaftlicher Not und gesellschaftlicher Zwietracht, die nach dem Ersten Weltkrieg geherrscht hatte, zu Wohlstand und Harmonie verhalf. Nach dem Waffengang von 1939 bis 1945, der die kämpfenden Nationen teils aufs schwerste verwüstete und in einigen von ihnen die junge Generation fürchtbar dezimierte, lohnt es sich, die zentralen Elemente der Ideologien zu erforschen, in deren Namen der Krieg ausgefochten wurde. Die Lehren, die man daraus ziehen kann, könnten zu einem besseren Verständnis zwischen den Völkern führen und die Aussichten für die Zukunft drastisch verbessern.

In Bezug auf Deutschland ist es insbesondere von Nutzen, nicht nur zu ergründen, was Hitler tat, sondern auch warum er es tat. Die Verurteilung des Nationalsozialismus als kriminelle Verirrung war die Vorstufe zur heutigen Ideologie, wonach nichtdemokratische Regierungen bestenfalls hinterwäldlerische Tyrannenregime sind, die ihren Völkern jede Freiheit vorenthalten, und schlimmstenfalls “Schurkenstaaten”. Die liberale Demokratie als Krönung der politischen Entwicklung der Menschheit zu feiern, führt zu Selbstgefälligkeit und lässt bei ihren Anhängern jene kritische und wache Haltung verkümmern, die unabdingbar ist, wenn man ein System reformieren und seine Fehlentwicklungen korrigieren will.

Reformen sind stets das Ergebnis von Rastlosigkeit und Unzufriedenheit. Diese gab den Anstoß zur Aufklärung und bewog die Intellektuellen jener Zeit dazu, dem monarchistischen System, das den einfachen Menschen jede Chance auf Selbstentwicklung raubte, den Fehdehandschuh hinzuwerfen. Die ersten, die neue Ideen politisch verwirklichten, waren die amerikanischen Siedler, die nicht gewohnt waren, sich mit einem unmäßig autoritären Regime abzufinden, sowie die geistreichen und selbstsicheren Franzosen. Ihre Regierungen verlegten den Schwerpunkt auf die Förderung des Individuums, im schroffen Gegensatz zu den monarchistischen Regimen, unter denen sich eine exklusive, nur auf ihren eigenen Vorteil bedachte Minderheit an der Macht hielt.

In Deutschland entstand sich das Zeitalter der Aufklärung unter anderen Bedingungen. Der kontemplative, methodische Charakter der Deutschen führte zu einer allmählichen Verschmelzung liberaler Werte mit Elementen der alten Ordnung. Angesichts der mächtigen Nachbarstaaten Deutschlands war eine starke zentrale Autorität immer noch erforderlich, um die nationale Unabhängigkeit zu bewahren. Gemeinsam mit der Vereinigung des Reichs im Jahre 1871 schenkte der Liberalismus den Deutschen eine Zeit der Reifung und des Wohlstands.

Das Kaiserhaus, das mit dem Fortschritt der Zeit nicht Schritt zu halten vermochte, scheiterte auf außenpolitischem Gebiet sowie im Krieg kläglich und musste 1918 schließlich von der politischen Bühne abtreten. Die Weimarer Republik war angesichts der drückenden Tribute, die ihnen die Alliierten auferlegt hatte, unfähig zur Wiederherstellung einer blühenden Gesellschaft.

Enttäuscht und verbittert wandten sich die Deutschen einer neuen Ideologie zu. Mit seiner Machtübernahme, der ein zähes und langwieriges Ringen vorausgegangen war, stieß Hitler mehr oder weniger in ein politisches Vakuum vor. Er warf die Demokratie über Bord, verabschiedete sich endgültig von der kaiserlichen Ära und griff auf die Ideen patriotischer deutscher Intellektueller des frühen 19. Jahrhunderts zurück. Die Nationalsozialisten forderten zwar die individuelle Freiheit, nicht jedoch eine wirtschaftliche Laissez-faire-Ideologie; auf Kosten der Gemeinschaft Profite zu scheffeln und Karriere zu machen, hielten sie für schädlich und einer harmonischen Gesellschaft für abträglich.

“Der Liberalismus hatte zwar dem wirtschaftlichen Fortschritt die Bahn geebnet, zugleich aber der sozialen Zerrüttung der Völker Vorschub geleistet”, schloss das Protokoll einer Konferenz des Arbeitswissenschaftlichen Instituts in Bad Salzbrunn im März 1944.

“Ausgangspunkt jeder sozialistischen Ordnung ist die Volksgemeinschaft; ihr ordnen sich alle Einzelinteressen unter; sie sichert Leben und Fortbestand der Persönlichkeit. Die Sozialpolitik kann sich daher nicht darauf beschränken, dem gelegentlichen Vorteil einzelner Personen und Gruppen zu dienen.” [1101]

Die Verrichtung seiner “Arbeitspflicht” war für einen deutschen Bürger die Vorbedingung für die Zugehörigkeit zur Volksgemeinschaft und dem Anspruch auf alle Rechte, die seiner deutschen Staatsangehörigkeit entsprangen.

Dies entsprach der traditionellen deutschen Arbeitsmoral, die Erfüllung in kreativen Bemühungen und Fleiß sucht. Für die Nationalsozialisten ebneten Erziehung und Ausbildung den Weg zum sozialen Fortschritt. Zu den akademischen Institutionen gehörten Schulen für künftige Führer, an denen der Entwicklung eines gesunden und moralischen Charakters mehr Bedeutung beigemessen wurde als schulischen Leistungen. Die Lehrer betonten, wie wichtig Vaterlandsliebe und Dienst an der Gemeinschaft waren; sie warnten ihre Zöglinge vor egozentrischen oder elitären Einstellungen und erzogen sie dazu, dem Wohl der Gruppe Vorrang vor ihre eigenen Interessen einzuräumen.

Auf diese Weise hofften sie künftige Führer heranzubilden, die ihre Autorität nicht missbrauchen, sondern das Vertrauen der Öffentlichkeit als heilige Verpflichtung betrachten würden. Diese Werte sollten sowohl in der Politik als auch in der Privatwirtschaft hochgehalten werden.

So vielversprechend ein Staat auf dem Papier auch erscheinen mag – wie erfolgreich er sein Programm durchführen kann, hängt in hohem Maße von der Integrität der Verantwortlichen ab. Hitler legte zwar die Richtlinien der sozialen und politischen Struktur des neuen Deutschlands fest, ließ dabei jedoch sehr viel Raum für die Verwirklichung neuer Ideen und für Veränderungen. Er ließ es zu, dass verschiedene Regierungsagenturen, deren Kompetenzbereiche sich überschnitten, miteinander wetteiferten. Oft griff er erst ein, nachdem die Rivalen die Stärken und Schwächen ihrer unterschiedlichen Konzepte offenbart hatten, und dann traf er seinen Entscheid meist zugunsten der revolutionäreren Lösung. Indem er die persönliche Initiative förderte, beflügelte Hitler unkonventionelles Denken und Risikobereitschaft seitens der Entscheidungsträger.

So unterstützte er Fritz Reinhardts neue wirtschaftliche Vorschläge gegen jene des Konformisten Schacht. Er stellte sich vorbehaltlos hinter Robert Ley, nachdem der DAF-Führer bezüglich der Erhöhung der Ausgaben für die soziale Wohlfahrt der Arbeiter jahrelang einen zähen Grabenkrieg mit dem konservativen Arbeitsministerium ausgefochten hatte.

Er hieß die Gründung der Adolf- Hitler- Schulen gut, die sich nicht an den vom Erziehungsministerium vorgegebenen Lehrplan hielten und nicht einmal das NSDAP-Programm lehrten. Trotz seiner nationalistischen Überzeugung legte er der Waffen-SS keine Steine in den Weg, als diese den engstirnigen Nationalismus allmählich überwand und die Rassenpolitik der Nationalsozialistischen Partei in Frage stellte.

Bisweilen machte es gar den Eindruck, der deutsche Führer schrecke davor zurück, seine Macht auszuüben. Auch im Krieg, bei den militärischen Besprechungen mit den Generälen seines Stabs, die er teilweise für Memmen hielt, schlug er nur selten mit der Faust auf den Tisch. Sein Adjutant Oberst Below schrieb:

“Bis zum Herbst 1941 hat Hitler… ganz selten einen direkten Befehl gegeben. Er beschränkte sich darauf, seine Zuhörer zu überzeugen, so dass sie von sich aus seine Ansichten verwirklichten… Ab Dezember 1941, als Hitler auch die Führung des Heeres übernahm, ging er nur langsam dazu über, durch direkte Befehle seine Ansichten durchzusetzen, und versuchte es weiter, seine Gesprächspartner mit zum Teil längeren Darlegungen für seine Absichten zu gewinnen. ” [1102]

Hitler war nicht selten bereit, sich gegenteilige Standpunkte zu eigen zu machen, was bewies, wie viel Freiheit er den Partei- und Staatsfunktionären einräumte. Im Jahre 1933 bot Reinhardts Programm jungen Frauen finanzielle Anreize an, wenn sie ihre Arbeitsplätze aufgaben, heirateten und Familien gründeten.

Dies ermöglichte es arbeitslosen Männern, die freigewordenen Stellen zu besetzen, und trug zur Senkung der Arbeitslosigkeit bei. Nachdem jeder arbeitsfähige Deutsche einen Arbeitsplatz gefunden hatte, ermunterte die Regierung die Frauen auch weiterhin zum Verzicht auf eine Erwerbstätigkeit, wodurch einerseits das traditionelle Familienleben gefördert und andererseits die nationale Geburtenrate erhöht wurde.
Gewiss, vor 1933 hatte Hitler die männlichen NSDAP-Mitglieder davor gewarnt, er werde das Konzept von der Frau als “Gebärmaschine oder Lustobjekt” nicht weiter dulden. [1103]

Als Reichskanzler schuf er für Frauen viele Möglichkeiten, berufstätig zu sein, wandte sich jedoch gegen ihre Teilnahme am politischen Leben. Allerdings war die Gleichberechtigung auch im nationalsozialistischen Deutschland nicht konsequent verwirklicht; beispielsweise erhielten Frauen für dieselbe Arbeit einen geringeren Lohn als Männer. Während des Zweiten Weltkriegs, als immer mehr Männer zu den Fahnen strömten, besetzten Frauen zahlreiche Stellen in der Rüstungsindustrie, wo sie weniger hohe Löhne erhielten als Männer.

Ley, der jahrelang für das Prinzip “gleicher Lohn für gleiche Arbeit” gefochten hatte, stellte Hitler deswegen zur Rede. Der Führer erklärte, die von Deutschland anvisierte gesellschaftliche Struktur der Nachkriegszeit sehe die Frauen als Keimzelle der Familie, fügte aber hinzu, dies bedeute kein negatives Urteil über ihre Intelligenz oder ihre beruflichen Fähigkeiten.

Ley konterte, erfolgreiche deutsche Frauen hätten eine moderne Auffassung von ihrer Rolle in der Gesellschaft und betrachteten Hitlers Ansichten als archaisch. Im Verlauf der Diskussion hielt Ley hartnäckig an seinem Standpunkt fest und ließ sich von der Flut von Gegenargumenten seines Führers nicht aus dem Lot bringen.

Schließlich bot ihm Hitler einen Kompromiss an: Die Frauen sollten auch weiterhin einen geringeren Grundlohn erhalten, jedoch bei Bewährung Anspruch auf Belohnungen und Bonusse erhalten, um diese ungleiche Behandlung zu kompensieren. [1104] Im Allgemeinen übten Hitlers persönliche Meinungen nur geringen Einfluss auf die Entwicklungen aus: So waren im Winter 1943/1944, 49,5% der an den deutschen Universitäten eingeschriebenen Studierenden junge Frauen. [1105]

Zu dieser Zeit leisteten freilich viele junge Männer Militärdienst, was die Zahl derjenigen reduzierte, die eine Hochschulausbildung verfolgen konnten. Der Krieg betraf jedoch auch junge Frauen, da Tausende in der Rüstungsindustrie und in der Landwirtschaft beschäftigt wurden, als Briefträgerinnen, Sekretärinnen und so weiter in den öffentlichen Dienst eintraten oder als Krankenschwestern und als Hilfskräfte wie Telefonistinnen in den Streitkräften Dienst taten. Im Verlauf des Krieges wurden zudem immer mehr deutsche Männer wegen Krankheit oder Verwundungen aus dem Militärdienst entlassen und hatten dann die Möglichkeit, ein Studium anzufangen bzw. fortzusetzen. Der steigende Anteil der Studentinnen zeigt, dass sie weder von der Reichsregierung noch von der Gesellschaft an einer akademischen Ausbildung gehindert wurden und dass das nationalsozialistische Dogma an Einfluss verlor, demzufolge in erster Linie ehemalige Soldaten, die ihrem Land gedient hatte, auf Führungspositionen vorrücken sollten.

Im Allgemeinen sind Politiker, die besonders lautstark Reformen versprechen, dann die letzten, die sie wirklich durchführen wollen. Nur wenige von ihnen wollen ein System auf den Kopf stellen, das ihnen zu Macht und Einfluss verholfen hat. Wer in einem bestimmten politischen Milieu Erfolg hat, ist in aller Regel der Todfeind jeglicher Veränderung.

Auf Hitler traf dies nicht zu. Als Kind aus einer einfachen Familie führte er die NSDAP zur Macht, ohne die geringsten Kompromisse mit den demokratischen Parteien der Weimarer Republik zu schließen. Nach seiner Wahl zum Kanzler schuldete er deshalb keiner politischen Partei, die zuvor an der Regierung beteiligt gewesen war, Loyalität und hatte auch keine Dankesschuld gegenüber speziellen Interessengruppen in der Industrie oder im Handel abzutragen.

Er konsolidierte zwar seine Macht, schuf jedoch kein System zu deren Verewigung. Durch häufige öffentliche Ansprachen nutzte er seine Position, um die Deutschen zur Vaterlandsliebe und zur Achtung vor der adelnden Wirkung der Arbeit zu ermuntern. Würden seine Landsleute diese Werte erst einmal verinnerlicht haben, so würde es möglich sein, die staatliche Kontrolle nach und nach zu lockern, lautete sein Kalkül.

Die Aufgabe der Regierung bestand nach Hitlers Überzeugung mitnichten darin, die permanente Vorherrschaft einer herrschenden Partei oder Klasse zu sichern, sondern die kreativsten und vertrauenswürdigsten Elemente der Gesellschaft zu entdecken und nach Kräften zu fordern.

Dies sollte ein fortlaufender Prozess sein und gewährleisten, dass aus dem Reservoir der Bevölkerung ständig neues Blut und neue Ideen hervorgingen. Immerhin hatte kein geringerer als Friedrich Nietzsche, der so eifrig bemüht war, in der deutschen Seele den schöpferischen Funken zu entzünden, geschrieben:

“Wenn nämlich ein Volk vorwärts geht und wächst, so sprengt es jedes Mal den Gürtel, der ihm bis dahin sein nationales Ansehen gab. Hat ein Volk aber sehr viel Festes, so ist dieses ein Beweis, dass es versteinern will. ”[1106]

Die Aufklärung lehrte die Menschheit, dass Regierungen nur dann Gehorsam verdienen, wenn sie ihrer Verantwortung, der Öffentlichkeit zu dienen, gerecht werden. In der Demokratie glaubt die westliche Zivilisation eine Staatsform gefunden zu haben, welche die Verantwortlichen zur Erfüllung dieser Pflicht anhält. Liberale Nationen bleiben diesem Dogma mehr oder weniger treu, indem sie nicht mehr nach Alternativen Ausschau halten oder solche im Extremfall schon gar nicht mehr zulassen.

An einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung ging ihnen die Einsicht verloren, dass keine Regierungsform für jedes Zeitalter und für jede Kultur die beste ist. Um wirklich repräsentativ zu sein, muss sich ein System dem Charakter und den Forderungen des von ihm vertretenen Volkes anpassen und nicht umgekehrt.

Hitler erkannte an, dass der Liberalismus ein wichtiger Faktor bei der Erweckung kreativer Impulse ist. Er wollte, dass jede Generation einen Entwicklungs- und Reifungsprozess durchleben und dass jeder Einzelmensch sein Potential entdecken, sich zugleich aber als Angehöriger einer Gemeinschaft empfinden sollte. Er ging von zwei Grundvoraussetzungen aus:

Erstens sollte die Gesellschaft von einem Geist der staatsbürgerlichen Verantwortung geprägt sein, und zweitens sollte der Staat seine Bürger zu tiefer Ehrfurcht gegenüber der deutschen Geschichte, Kunst und Tradition erziehen.

Hierdurch wollte er seine Landsleute auf jenem evolutionären Kurs halten, der sie zu einem stolzen und einigen Volk gemacht hatte. Der viel verleumdete Führer des nationalsozialistischen Deutschlands, sah die Aufgabe der Regierung darin, die schöpferische Energie einer Nation niemals einzuschränken, sondern im Gegenteil zu fördern und ihren Fortschritt zu gewährleisten, denn ohne Fortschritt gibt es keine Zukunft, und auf der Zukunft beruht die Hoffnung auf ein besseres Leben…

…Das war die Substanz von Hitlers Revolution.


Nachwort des Herausgebers

Da Sie dieses Buch nun gelesen haben, sind Sie nun erstaunt, verblüfft und vielleicht gar verwirrt? Haben Sie sich irgendwann während der Lektüre oder vielleicht auch erst danach gefragt, wieso der Autor die Bücherverbrennung im Deutschen Reich, während Hitlers Kanzlerschaft, nicht erwähnt hat? Und die Zensur? Und die Verfolgung politisch Andersdenkender? Und die der Homosexuellen, Zigeuner, Zeugen Jehovas?

Und vor allem, was war mit den Juden? Warum werden die Konzentrationslager nicht erwähnt? Die Deportationen? Die Ghettos? Und warum wird der Holocaust frecherweise stillschweigend übergangen?

Wer zu diesen Themen Bücher lesen will, kann sie in jeder Bücherei und jedem Buchladen zu Hunderten, Tausenden, Zigtausenden oder gar Hunderttausenden finden. Tatsache ist, dass über die „Opfer“ millionenfach berichtet wurde. Dieses Buch könnte dem nichts Nennenswertes hinzufügen. Es kann sich auch mit diesen Dingen nicht kritisch auseinandersetzen, weil das andere schon besser gemacht haben. Wer zum Beispiel zum Thema „Holocaust“ kritische Untersuchungen lesen möchte, der findet sie am Ende dieses Buches angeboten.

Mehr als 70 Jahre nach dem Untergang des Deutschen Reiches ist es an der Zeit, diese 12 Jahren in ein größeres Bild einzupassen. Es ist an der Zeit, das zu betrachten, was damals wichtig war. Und das ist nicht dasselbe, was heute als wichtig dargestellt wird. Diejenigen, die heute am lautesten Zeter und Mordio schreien, wenn man das per Tabu und Strafgesetz in Stein gemeißelte Geschichtsbild revidieren will, waren damals eine Randerscheinung. Die Welt rotierte damals nicht um sie herum, und sie tut es auch heute nicht. Daher hat sich der Autor rigoros dazu entschlossen, diese verschwindend kleine Minderheit von Anhängern eines Steinzeit-Aberglaubens einfach zu ignorieren. Sie bekommen heutzutage schon viel zu viel Aufmerksamkeit, mehr als ihnen und als der Welt gut tut. Zudem ist es für diese und für alle ähnlich Gesinnten nach 70 Jahren an der Zeit, das endlose Rumgejammere endlich zu beenden.

Ein Grund, warum das vorliegende Buch verfasst wurde, ist der Versuch, irrige Vorstellungen über das nationalsozialistische Deutschland zurecht zu rücken. Dies wird von orthodoxen Historikern kaum je gemacht, denn solch ein Vergehen wird im “freien” Westen mit sozialer Ächtung oder gar strafrechtlicher Verfolgung geahndet. Dazu gehört zum Beispiel die falsche Annahme, Deutschland habe in den 1930er Jahren massiv aufgerüstet, Hitler sei ein stümperhafter Stratege gewesen, der die Ratschläge seiner Generäle ignoriert habe, dass die Mitglieder des deutschen Widerstands Patrioten waren, usw.

Der Autor wollte herausarbeiten, dass sich die Deutschen damals keineswegs als eine den anderen Völkern überlegene “Herrenrasse” ansahen. Er wollte die nationalsozialistische Ideologie in einer nachvollziehbaren Sprache erläutern, was bisher praktisch kein Historiker gemacht hat. Insbesondere lag es ihm daran, im Detail zu erläutern, wie das Reich seine Wirtschaft und Finanzen gesunden ließ und sein Erziehungs- und Ausbildungssystem erfolgreich reformierte.

Angesichts des heutigen Niedergangs von Wirtschaft und Finanzen einerseits und schulischer wie auch beruflicher Ausbildung andererseits, sind dies Themen, die jeder Leser heute nachvollziehen kann. Mehr noch, die Welt kann tatsächlich aus den sechs Friedensjahren des Dritten Reiches viel lernen, wenn man sich bloß dazu durchringen kann, die bei der Beschäftigung mit diesem Thema übliche Hysterie abzulegen und sich zur Abwechslung einmal rational zu verhalten.

Fußnoten:
[1100] Grimm, Friedrich, Mit offenem Visier, S. 248-249.
[1101] Neulen. S. 150-151.
[1102] Below, S. 208.
[1103] Klüver, Vom Klassenkampf zur Volksgemeinschaft, S. 186.
[1104] Ebenda, S. 192-195.
[1105] Holmsten, Georg, Kriegsalltag, S. 40.
[1106] Offiziere des Führers, 5/1944, S. 23.

Quelle:

Diese Studie zerreißt das dichte Gespinst der Verleumdungen, die ​​diese umstrittene Figur umgibt. Sie stützt sich auf fast 200 veröffentlichten deutschen Quellen, viele davon aus der NS-Zeit, sowie Dokumente aus britischen, US-amerikanischen und sowjetischen Archiven, die nicht nur beschreiben, was Hitler getan hat, sondern vor allem, warum er es tat. Sie enthüllt zudem die wahren Kriegsziele der Demokratien – ein Tabuthema für orthodoxe Historiker – und den sich daraus ergebenden Weltkrieg gegen Deutschland >>> hier weiter >>>.



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