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19. January 2019

Göring-Eckardt will neue Bundesbehörden nur noch in Ostdeutschland ansiedeln




Politik

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Die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt hat mehr Unterstützung für Ostdeutschland gefordert. Ihr zufolge muss jede neue Bundesbehörde und jede neue Forschungseinrichtung ab sofort in den ostdeutschen Bundesländern angesiedelt werden. Zudem soll am besten ein Ostdeutscher die Ämter dann auch leiten.

2019 stehen Landtagswahlen in Brandenburg, Thüringen und Sachsen an, und die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt fordert zum Auftakt des Wahljahres mehr Unterstützung für den Osten. Ihr zufolge muss sich die Bundesregierung verpflichten, ab sofort jede neue Bundesbehörde und jede neue Forschungseinrichtung in Ostdeutschland zu beheimaten.

„Bis der Osten hier aufgeholt hat, wird es lange dauern“, so die Thüringerin gegenüber den Zeitungen der Funke Mediengruppe.

Zugleich plädierte Göring-Eckardt dafür, die Ostdeutschen in ostdeutschen Verwaltungen bei gleicher Qualifikation bevorzugt einzustellen. Sie erinnerte an einen Bundestagsbeschluss aus dem Jahr 1992, wonach Bundesbehörden und Forschungseinrichtungen bevorzugt im Osten entstehen sollten.

Tatsächlich habe die Bundesregierung jedoch seitdem 20 Einrichtungen im Westen und nur fünf im Osten angesiedelt, darunter zuletzt das Bundesfernstraßenamt in Leipzig. Selbst diese Institutionen würden in der Regel von Westdeutschen geführt. „Das liegt nicht daran, dass die Ossis dümmer wären oder die falsche Ausbildung hätten“, sagt Göring-Eckardt. Mit solchen Benachteiligungen müsse Schluss sein, so die Politikerin.

>> Weitere Sputnik-Artikel: Schlammschlacht im Bundestag: Von „Schwarzgeld“ bis hin zu „Kinderpornografie“





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