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19. January 2019

IOC-Chef lehnt erneute Strafe gegen Russland ab




Politik

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Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, hat erklärt, dass das Olympische Komitee Russlands bereits genügend bestraft worden sei. Dies ist seiner Neujahrsansprache zu entnehmen, die auf der Webseite der Organisation publik gemacht wurde.

Nach seinen Worten habe Russland während der Olympischen Winterspiele 2014 ständig mit dem nationalen Anti-Doping-System manipuliert, und daher sei der Ausschluss des Olympischen Komitees Russlands von der Teilnahme an den Winterspielen-2018 in  Pyeongchang schon eine Strafe für das Land gewesen.

Am 27. Dezember war berichtet worden, dass es der russischen Anti-Doping-Agentur Rusada gelingen werde, einer Spielsperre auszuweichen. Die Ausrüstungen der Wada-Mitarbeiter seien in Übereinstimmung mit der russischen Gesetzgebung zertifiziert worden, und sie hätten Zugang zur Datenbank des Moskauer Anti-Doping-Labors erhalten. In dem Fall, wenn sie bis zum 31. Dezember 2018 keine Informationen bekommen hätten, würde dem russischen Sport die Isolation drohen.
Zuvor war der Chef der US-Anti-Doping-Agentur – Usada, Travis Tygart, für die Sperrung der russischen Anti-Doping-Agentur eingetreten, weil „die russische Seite den Deadline ignoriert hätte“.

Im Jahr 2015 hatte das Wada-Exekutivkomitee verkündet, dass Rusada nicht dem Kodex der Organisation entspreche. Die Entscheidung sei aber im September des Jahres 2018 zugunsten der russischen Agentur revidiert worden.





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