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24. March 2019

Deutscher Journalisten-Verband fordert: Keine Rundfunklizenz für RT




Politik

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Der Deutsche Journalisten-Verband (DJV) hat aufgerufen, dem russischen TV-Sender RT keine Rundfunklizenz zu erteilen. Für den DJV ist RT kein Massenmedium, sondern ein Propagandainstrument. Der russische Sender hatte den DJV einst selbst mit einer Falschmeldung erwischt.

Der DJV fordere die Landesmedienanstalten auf, dem Kanal Russia Today für seine Webseite RT Deutsch keine Rundfunklizenz zu erteilen, teilte der Verband am Freitag mit. In der Mitteilung wird der DJV-Bundesvorsitzende Frank Überall mit den Worten zitiert: „Russia Today ist für uns kein Informationsmedium, sondern ein Propagandainstrument des Kreml (…) „das mit Desinformation Politik zu machen versucht.“

Laut Überall hat RT in der Vergangenheit „immer wieder Geschichten erfunden oder tatsächliche Ereignisse einseitig dargestellt“. Es sei unverständlich, dass der langjährige MDR-Chefredakteur offenbar seinen Ruf aufs Spiel setze, um Putins Sprachrohr den Weg an die Seite des Qualitätsrundfunks zu ebnen.

Mit diesem Statement reagierte der DJV-Vorsitzende auf Berichte, nach denen der Medienberater und frühere MDR-Chefredakteur Wolfgang Kenntemich von RT damit beauftragt sein soll, die Erteilung einer Rundfunklizenz an RT Deutsch in die Wege zu leiten.

Vor rund zwei Jahren hatte RT den DJV-Pressesprecher Hendrik Zörner „faktenfreier Verleumdung“ unter „Einsatz von Fake News“ im Fall Lisa bezichtigt.

Grund dafür war Zörners Behauptung, RT Deutsch habe „das Märchen einer angeblichen Vergewaltigung in die Welt gesetzt und damit diplomatische Verwicklungen ausgelöst“. Der DJV-Sprecher gestand damals ein, dass seine Behauptung falsch gewesen sei, und entschuldigte sich.





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