Wo gepanzerte Wagen auf Friedhöfen parken



Die Bundeswehr ist seit fünf Jahren in Mali. Friedlicher ist es dort nicht geworden. Im Gegenteil. Doch in Deutschland interessiert das kaum jemanden. Den Soldaten im Einsatz macht das zu schaffen.

Der Bravo-Zug marschiert über fremdes Land. Roter Sand setzt sich an den Stiefeln der Soldaten fest, er kriecht unter ihre Splitterschutzwesten und knirscht zwischen ihren Zähnen.

Die Männer – sie kommen aus dem Jägerbataillon 291 in Illkirch – nennen den November hier “Wonnemonat”. Es sind nur 38 Grad im Schatten, nicht 45.

Die Soldaten sehen Dinge, die sie aus Deutschland nicht kennen.



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