Videohinweise am Mittwoch


Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist. (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Integrity Initiative
  2. Gelbe Westen
  3. Drohbriefe von US-Botschafter Grenell
  4. Brexit
  5. Netzwerk der Mächtigsten – von Schattenbanken und Mega-Investoren
  6. Jorge Jurado: Kein Ende für Assanges Martyrium in Sicht
  7. Datenkrake FACEBOOK ?
  8. Bernie Sanders: US-Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Unterstützung des Jemenkriegs stoppen
  9. Weißhelme und Wikipedia – keine Quellenprüfung – Geschichten aus Wikihausen #16
  10. Luxemburg-Liebknecht-Gedenken

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Integrity Initiative
    Lesen Sie hierzu auch
    die vier Artikel auf den NachDenkSeiten.
    Sehen Sie hierzu auch einige Artikel auf Sputniknews und auf RT Deutsch.
  2. Gelbe Westen
  3. Drohbriefe von US-Botschafter Grenell
    Lesen Sie hierzu auch von Jens Berger
    “Danke, Botschafter Grenell!”
    • Regierungssprecher: Drohbrief von US-Botschafter hat keinen Einfluss auf Bau von Nord Stream 2
      Seit einiger Zeit wird Druck auf die deutsche Regierung aufgebaut, das Projekt Nord Stream 2 zu kippen. Der US-Botschafter in Deutschland, Richard Grenell, verschickte “Drohbriefe” an beteiligte deutsche Firmen. Die Regierungssprecher reagierten jetzt auf die Aktion.
      Die Sprecherin des Auswärtigen Amtes, Maria Adebahr, sagte in der Regierungspressekonferenz am Montag, dass es nicht neu sei, dass Deutschland und die USA beim Thema Nord Stream 2 unterschiedliche Positionen vertreten.
      Über Reaktionen auf den Botschafter, wie z. B. eine Einbestellung, äußerte sich Adebahr ausweichend. Dafür betonte sie, dass Gespräche auf hoher Ebene “mit Undersecretary David Hale” zu diesem Thema stattfinden.
      Regierungssprecher Steffen Seibert antwortete auf die Frage, ob Kanzlerin Merkel die Initiative des US-Botschafters begrüße: “Das halte ich für eine rhetorische Frage.”
      Quelle: RT Deutsch

    • Grenell warnt Unternehmen vor Nord Stream 2
      Quelle: euronews (deutsch)

    • Straßenumfrage: Empörung über Drohbriefe von US-Botschafter Grenell
      US-Botschafter Richard Grenell schreibt Briefe an deutsche Firmen, die mit der Ostseepipeline Nord Stream 2 zu tun haben. Darin droht er ihnen Sanktionen an. Allerdings will er das nicht als Drohung verstanden haben, sondern als mit der US-Regierung abgestimmten „klare Botschaft“.
      RT Deutsch hat sich auf Berlins Straßen umgehört, um Meinungen der Hauptstadtbewohner über das Agieren des US-Botschafters einzuholen.
      Quelle: RT Deutsch

  4. Brexit
    Lesen Sie hierzu auch von Jens Berger
    “Brexit – nun regiert die Ratlosigkeit”.
    • UK Brexit Vote Reflects a Deep Crisis in Capitalism
      Had the British been presented with the option, people might choose a socialist Britain over a capitalist EU, but they are not given that choice, say Prof. Leo Panitch of York University and Jon Lansman of the British Labour Party’s National Executive Committee
      [With Story Transcript]
      Quelle: TheRealNews

      Part 1/2

      Part 2/2

    • Großbritannien: Labour-Chef Corbyn reicht Misstrauensantrag gegen May-Regierung ein
      Der Oppositionsführer Jeremy Corbyn hat am Dienstag im Unterhaus in London einen Misstrauensantrag gegen die Regierung der britischen Premierministerin Theresa May eingereicht und will so Neuwahlen erzwingen. Kurz zuvor zerschmetterte ein Abstimmungsergebnis das von Theresa May und der EU ausgehandelten Austritts-Abkommen, das den Umgang zwischen EU und Großbritannien nach dem Brexit regeln sollte.
      Mays Deal erlitt eine historische Niederlage mit 432 Nein-Stimmen zu 202 Befürwortern unter den Abgeordneten. Die Misstrauensdebatte findet heute statt. Nach rund 90 Minuten Diskussion werden die Abgeordneten aufgefordert, über das Misstrauensvotum abzustimmen. Corbyn meint, die Regierung hätte das Vertrauen des Parlaments und des Landes verloren.
      Für deutsche Untertitel bitte die Untertitelfunktion auf Youtube aktivieren.
      Quelle: RT Deutsch

  5. Netzwerk der Mächtigsten – von Schattenbanken und Mega-Investoren
    Konzerne sind mächtig. Das gilt besonders für die neuen Finanzgiganten, zu denen auch viele Schattenbanken gehören. Woher ihre immensen Geldmengen kommen, welche Menschen dahinter stecken und auf welche Weise sie ihre Macht gegenüber anderen Konzernen und der Politik einsetzen, beleuchtet Planet Wissen zusammen mit dem Wirtschaftsjournalisten und Herausgeber des Bestsellers “Wem gehört die Welt?”, Hans-Jürgen Jakobs.
    Die Planet Wissen Moderatoren Birgit Klaus und Dennis Wilms gemeinsam mit dem Studiogast Hans-Jürgen Jakobs.
    Quelle:
    SWR / planet-wissen
  6. Jorge Jurado: Kein Ende für Assanges Martyrium in Sicht
    Fast 7 Jahre ist es nun her seit Julian Assange Zuflucht in der ecuadorianischen Botschaft in London gesucht hat, um einer Auslieferung der britischen Behörden zu entgehen. Macht er einen Schritt vor die Botschaftstür, wird er umgehend verhaftet und höchst wahrscheinlich an die USA ausgeliefert, wo ihn eine langjährige Gefängnisstrafe oder schlimmeres erwarten würde.
    Seit Jahren harrt der Whistleblower Julian Assange in der winzigen Botschaft in London aus. Seit Lenín Moreno Ecuadors Staatsoberhaupt ist, hat sich seine Situation noch weiter verschlimmert. Unter isolationshaftähnlichen Bedingungen hat Assange keinerlei Kontakt mehr zur Außenwelt außer zu seinen Anwälten. Sein Gesundheitszustand verschlechtert sich zusehends und die notwendige medizinische Betreuung wird ihm verweigert. Hinzu kommen tägliche Schikanen, die dem WikiLeaks-Gründer das Leben zur Hölle machen sollen.
    Reto Thumiger von Pressenza sprach für weltnetz.tv mit Jorge Jurado*, dem ehemaligen Botschafter Ecuadors in Berlin, über Assanges Situation und warum aus Ecuador, dem ehemaligen Retter Assanges, sein größter Peiniger wurde.
    * Jorge Jurado war von 2011 – 2016 Botschafter der Republik Ecuador in Berlin. Zuvor war er Wasserwirtschaftsminister, Staatssekretär für Bergbau sowie Direktor für Umweltfragen bei der Stadtverwaltung von Quito. Bis 2004 war Jorge Jurado als Dozent an der Universität San Francisco in Quito und an der Lateinamerikanische Fakultät für Sozialwissenschaften zu verschiedenen Umweltthemen tätig. Er hatte an der Technischen Universität Berlin Energietechnik und Verfahrenstechnik studiert.
    Quelle:
    weltnetzTV

  7. Datenkrake FACEBOOK ?
    2018 ein gutes Jahr für Hacker? – Wie sicher sind unsere persönlichen Daten? Einen Hacker braucht es aber unter Umständen gar nicht, damit unsere Daten für jedermann frei verfügbar sind. Wie freizügig geht Facebook mit unserer Privatsphäre um?
    Mark Zuckerberg gehört zu den Menschen, die das, was wir unter den sozialen Netzwerken verstehen, geprägt hat wie wahrscheinlich kein zweiter. Von “Facemash” zu “thefacebook.com” zu ca. 2,3 Milliarden #Facebook-Nutzern heute. Macht dieser Erfolg übermütig? Wirft man einen Blick auf die Facebook-Skandale, sieht man: So rein ist Mark Zuckerbergs Weste nicht mehr.
    Daten von 87 Millionen Nutzern wurden an die Datenanalysefirma Cambridge Analytica weitergeleitet, entscheidende Umfragedaten wurden im US-Wahlkampf an das Team von Donald Trump weitergeleitet, und außerdem sollen Dienste wie Netflix und Spotify auch in den Facebook-#Datenskandal verwickelt sein. Was weiß Facebook über dich?
    Quelle:
    451 Grad

  8. Bernie Sanders: US-Waffenlieferungen an Saudi-Arabien und Unterstützung des Jemenkriegs stoppen
    In diesem von The Real News Network produzierten und durchgeführten Interview mit US-Senator Bernie Sanders wird der Völkermord im Jemen diskutiert, einschließlich der Maßnahmen, die ergriffen werden, um ihn zu beenden. Darüber hinaus spricht Senator Sanders über das US-Bündnis mit Saudi-Arabien und darüber, ob es ein Verbot von Waffenexporten geben sollte.
    Originalquelle:
    The Real News
    Quelle: acTVism Munich

    Hierzu auch …

    Sanders: Senate Rebuked Yemen War After Americans Learned of the Saudi’s Brutality
    Dr. Cornel West and Senator Bernie Sanders launched the Sanders Insitute Gathering by highlighting progressive fights for a more just and fair society
    Quelle: TheRealNews

    Mehr aus dem Interview auf Englisch …

    Bernie Sanders: Concentrated Wealth is Concentrated Power
    Sen. Sanders joins Paul Jay who asks if breaking up the big banks is enough to weaken the power of Wall St.
    Quelle: TheRealNews

  9. Weißhelme und Wikipedia – keine Quellenprüfung – Geschichten aus Wikihausen #16
    Quelle:
    Gruppe42

    Zitat Dirk Pohlmann [transkribiert]:

    “Wikipedia ist eine sehr verengte Sicht der Dinge.”

  10. Luxemburg-Liebknecht-Gedenken
    • Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch, DIE LINKE: Luxemburg-Liebknecht-Gedenken
      Jedes Jahr treffen sich an der ›Gedenkstätte der Sozialisten‹ in Berlin-Friedrichsfelde Tausende, um der Ermordung Rosa Luxemburgs und Karl Liebknechts zu gedenken. Warum das auch heute – 100 Jahre später – noch immer von Bedeutung ist, erklären unsere Fraktionsvorsitzenden Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch im Videostatement.
      Quelle:
      Fraktion DIE LINKE. im Bundestag

    • Warum Luxemburg und Liebknecht 1919 ermordet wurden: „Sie galten als gefährlich“
      Der Mord an Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht jährt sich am 15. Januar zum 100. Mal. Die Täter und deren Hintermänner haben vor den beiden Kommunisten mehr Angst gehabt als vor den aktiven Revolutionären vom November 1918. Der Autor Klaus Gietinger berichtet im Interview über seine Erkenntnisse zu dem Mord und was die SPD damit zu tun hat. Mit ihm sprach Tilo Gräser.
      Quelle: Sputniknews

    • 100 Jahre nach der Ermordung – Luxemburg und Liebknecht bewegen über Zehntausend
      Menschen aus vielen Ländern haben am Sonntag der vor 100 Jahren ermordeten Gründer der Kommunistischen Partei Deutschlands, Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht, gedacht.
      Quelle: Sputnik Deutschland

    • Spartakusaufstand wird niedergeschlagen (am 12.01.1919)
      Im sogenannten “Spartakusaufstand” im Januar 1919 versuchten die Kommunisten um Karl Liebknecht und Rosa Luxemburg, freie Nationalratswahlen zu verhindern und stattdessen eine Räterepublik zu errichten. Er wurde – vor allem von Freikorps-Truppen – extrem blutig niedergeschlagen, Liebknecht und Luxemburg wurden heimtückisch ermordet. Autor: Heiner Wember
      Quelle: WDR ZeitZeichen

      Anmerkung unseres Lesers Uwe Wallner: Es ist mal wieder kaum auszuhalten, was hier an Denunziation aufgebaut wird.

      dazu auch: 100 Jahre Bremer Räterepublik
      Gustav Noske, der “Bluthund” der Konterrevolution, gab den Befehl zur gewaltsamen Zerschlagung der Bremer Räterepublik am 10. Januar 1919. Noske im Reichstag 1919: “Dass gegen Bremen marschiert werden musste, geschah um wichtigster Reichsinteressen willen. Wollen die Verblendeten oder Böswilligen nicht hören und sich dem Willen der großen Mehrheit des Volkes nicht fügen, so muss und soll ihnen mit aller Kraft entgegengetreten werden.”
      Der Schauspieler Rolf Becker las aus Dokumenten und Augenzeugenberichten. Der Arzt und Historiker Dr. Karl-Heinz Roth versuchte Antworten auf die Frage: “Was folgt aus dem Scheitern der Räterepublik?” Prof. Dr. Jörg Wollenberg analysierte die Kämpfe innerhalb der deutschen Arbeiterbewegung. Bremen war schon vor 1914 eine der Hochburgen des linken Flügels der Arbeiterbewegung. Und für Rosa Luxemburg war Bremen ein “Pfeiler des Radikalismus in Deutschland”. Annette Düring, Vorsitzende des DGB-Bezirks Bremen-Elbe-Weser, begrüßte die Referenten und Gäste im überfüllten Tivoli-Saal des Gewerkschaftshauses. Organisiert und eingeladen hatte ein breites Bündnis von 22 linken Organisationen.
      Quelle: weltnetzTV



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