Ein Münchner Bundespolizist ist zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe verurteilt worden, weil er einen gefesselten Gehörlosen heftig getreten haben soll.

Der Beamte war von einer Polizeianwärterin angezeigt worden. Ein Gericht verurteilte den 55-Jährigen am Mittwoch zu einer sechsmonatigen Bewährungsstrafe, berichtet der „Bayerische Rundfunk“. Das Urteil sei noch nicht rechtskräftig

Beim Opfer handelt es sich dem Bericht zufolge um einen Gehörlosen, der nachts am Münchner Hauptbahnhof verhaftet worden war. Der Mann soll nach einem Streit mit seinen Eltern betrunken in die S-Bahngleise gesprungen sein, um sich umzubringen. Die Bundespolizisten hätten ihn wieder auf den Bahnsteig gezogen. In einer Gewahrsamszelle soll es dann zu dem Übergriff gekommen sein.





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Von Veritatis

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