Richtig falsch, Adorno



Philosophie: Michael Jäger über einen Satz, der ohne Kontext keinen Sinn ergibt. Es gibt kein richtiges Leben im falschen – als ob er für sich allein stünde, wird Theodor W. Adornos Satz zitiert. So aus dem Kontext gerissen, fehlt ihm jede Plausibilität. Lebten Romeo und Julia etwa nicht in der falschen Gesellschaft? Und lebten sie etwa nicht richtig? Doch der Satz beschließt einen Gedankengang, der sich so schnell nicht abweisen lässt. Er fasst eine Paradoxie zusammen, die Adorno für unauflösbar hält.



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