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Forscher der University of Cambridge und eines Kinderkrankenhauses in Los-Angelos in den USA sind zu dem Schluss gelangt, dass Eiweißmoleküle – die Semaphorine, die in großen Mengen in dem sich beim Fetus bildenden Hypothalamus präsent sind, die Gewichtszunahme bewirken. Dies berichtet „MedicalXpress“.

„Wir wissen, dass das Gehirn, insbesondere der Bereich, der Hypothalamus genannt wird, eine äußerst wichtige Rolle bei der Regulierung des Nahrungsverzehrs und des Zuckergehalts im Blut spielt“, erklärte der Professor für Pädiatrie Sebastian Bouret von der University of Cambridge.

Während der Studie hatten Forscher Experimente an Mäusen durchgeführt, bei denen sie die Signale der Semaphorine blockierten. Danach hörten die Gehirnzellen auf, in ordnungsgemäßer Weise zu wachsen. Letztendlich führte dies zur Erhöhung des Körpergewichts.

„Wir sehen, dass die Semaphorine für die Entwicklung von Hypothalamusketten verantwortlich sind, die im Endergebnis den Kalorienverbrauch regulieren“, erzählt Frau Doktor Sophie Croizier aus dem Forscherteam.

Der Professor Sadaf Farooqi von der University of Cambridge analysierte seinerseits Daten von an Fettleibigkeit leidenden Menschen. Dabei kam er zu dem Schluss, dass bei denjenigen, die schon in der Kindheit mit dem Problem des Übergewichts konfrontiert waren, öfter als bei gesunden Menschen Mutationen in den Genen auftreten, die an der Übertragung von Semaphorinen beteiligt seien.

Auf solche Weise zeigte die Studie, dass die Semaphorine jene Prozesse beeinflussen, die das Gewicht regulieren.





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Von Veritatis

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