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Das Erzbistum der russisch-orthodoxen Kirchen in Westeuropa hat es abgelehnt, sich unter die Verwaltungshoheit des in Istanbul residierenden ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel zu begeben. Dies teilte der Rat des iErzbistums (Exarchats) am Freitag in Paris mit.

Laut dieser Mitteilung waren zahlreiche Priester und Diakone des Erzbistums in den letzten Tagen vom griechischen Metropoliten des Landes, in dem sie wohnen, abgeschrieben und angewiesen worden, „dem Klerus der griechischen Metropolien beizutreten“ und „ihren eigenen Erzbischof nicht mehr zu kommemorieren“. 

Die Vorsteher der russisch-orthodoxen Kirchen in Westeuropa betrachteten dies jedoch als eine rechtswidrige Einmischung in ihre inneren Angelegenheiten.

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Ende November war bekannt geworden, dass das Patriarchat von Konstantinopel beschlossen hatte, den patriarchalen und synodalen Tomos des 19. Juni 1999 zurückzuziehen, der dem Erzbistum den Rang eines patriarchalen Exarchats verliehen hatte. Damals hatte auch die Ukrainisch-Orthodoxen Kirche ihre Kontakte zu Konstantinopel abgebrochen und kommuniziert nicht mehr mit ihm.

Das Patriarchat von Konstantinopel ist mit Vorwürfen konfrontiert, einen Weg der Spaltung beschritten zu haben. Patriarch Bartholomäus von Konstantinopel mit Sitz in Istanbul hatte am 5. Januar einen Erlass signiert, der die Eigenständigkeit der neuen „Kirche“ der Ukraine festlegen soll. Die Zeremonie erlebten der ukrainische Präsident Petro Poroschenko mit seiner Ehefrau Marina sowie mehrere ukrainische hochrangige Beamte mit.

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Kritiker werfen Poroschenko vor, die Spaltung der orthodoxen Kirche in der Ukraine voranzutreiben, um vor der Präsidentenwahl, bei der er um seine Wiederwahl  bangen muss, politisch zu punkten.

Russlands Präsident Wladimir Putin bezeichnete die Zuerkennung der Autokephalie an die ukrainische ‚neue Kirche‘ als einen Versuch, die Splittergemeinden in der Ukraine zu legitimieren, was seines Erachtens eine grobe Verletzung der orthodoxen Kanone sei.





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Von Veritatis

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