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6. Dezember 2019

„Ein sehr schlechter Präsident“: Salvini greift Macron auf Facebook an




Politik

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Der italienische Vizepremier und Innenminister Matteo Salvini hat per Facebook-Livestream scharfe Kritik an dem französischen Präsidenten Emmanuel Macron geübt. Paris reagierte schnell auf die Wortmeldung aus Rom.

Der italienische Politiker bezeichnete Macron als „sehr schlechten Präsidenten“, der viel rede, aber nicht viel erreiche. „Er erteilt Lektionen in Großzügigkeit, aber weist dann Tausende Migranten an der Grenze zu Italien zurück“.

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Die Franzosen sollten Macron bei der Europawahl im Mai einen Denkzettel verpassen, so Salvini. Die Chefin des Ministeriums für europäische Angelegenheiten, Nathalie Loiseau, schrieb auf Twitter, die Franzosen hätten sich schon bei der vergangenen Präsidentschaftswahl entschieden – und zwar für Macron.

„Matteo Salvini beleidigt die Franzosen. Was haben die Italiener davon? Nichts. Ändert das etwas an der politischen Situation in Frankreich? Nein“, meinte Loiseau.

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Zuvor hatten Matteo Salvini und der stellvertretende Ministerpräsident Italiens Luigi Di Maio der französischen Protestbewegung „Gelbwesten“ ihre Unterstützung zugesagt. Darüber hinaus hatte Di Maio Frankreich vorgeworfen, faktisch noch immer Kolonien in Afrika zu unterhalten, von der Armut dort zu profitieren und damit Migranten auf den Weg übers Mittelmeer gen Europa zu treiben. Darauf bestellte das französische Außenministerium Berichten zufolge am Montag die italienische Botschafterin ein.





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