Russischer Botschafter zu Guaidos Selbsternennung: Parlamentschef stand unter Druck

Russischer Botschafter zu Guaidos Selbsternennung: Parlamentschef stand unter Druck



Politik

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Der Chef der Nationalen Versammlung Venezuelas, Juan Guaido, ist laut dem russischen Botschafter in Caracas, Wladimir Sajemski, vor seiner Selbsternennung zum Präsidenten unter starken Druck von außen gesetzt worden.

In einem Gespräch mit Sputnik sagte der Botschafter: „Bei mir ist die Information eingegangen, dass Guaido am 5. Januar, als er zum Parlamentschef gewählt wurde, und am 10. Januar, als (Venezuelas Präsident) Nicolas Maduro in sein Amt eingeführt wurde, unter massivem Druck stand. Er wurde zu diesem Schritt sehr intensiv gedrängt. Er wollte sich gerade davor zurückhalten, wurde jedoch nach allem zu urteilen dazu gezwungen“, so Sajemski.

Der Vorsitzende des oppositionellen Parlaments Venezuelas, Guaido, hatte sich am Mittwoch zum kommissarischen Staatschef für die Zeit der Tätigkeit der provisorischen Regierung erklärt. Die USA bekundeten ihre  Anerkennung Guaidos als Staatschef.

Daraufhin hat sich Maduro einen verfassungsmäßigen Präsidenten und den Chef des oppositionellen Parlaments eine Marionette der USA genannt.

Der proklamierte Status von Guaido ist neben den USA auch von Kanada, Argentinien, Brasilien, Chile, Kolumbien, Costa-Rica, Guatemala, Honduras, Panama, Paraguay und Peru anerkannt worden.





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