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Christian Lindner wirft der Bundesregierung vor, zu wenig gegen einen ungeordneten Brexit zu tun. Laut FDP-Chef wird man den EU-Austritt Großbritanniens noch jahrzehntelang bedauern.

Am Sonntag hat Lindner auf dem Europaparteitag der FDP in Berlin einen „Reformimpuls“ aus Deutschland für die Europäische Union (EU) gefordert, berichtet Spiegel Online.

„Ich prophezeie: Wir werden das Ausscheiden des Vereinigten Königreichs in den nächsten Jahrzehnten noch schmerzlich bedauern“, urteilte der FDP-Chef. Ebenso werde man es bedauern, „dass wir möglicherweise in der Vergangenheit nicht genug getan haben, um diesen Brexit zu verhindern“.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) sowie „deutsche Politiker“ seien häufig nach Athen gereist, um eine Abkehr Griechenlands vom Euro abzuwenden, sagte Lindner laut dem Bericht. Im Vergleich dazu seien sie aber selten in London gewesen, „um zu verhindern, dass das Vereinigte Königreich aus der Europäischen Union ausscheidet“. „Das eine war richtig – Griechenland“, so Lindner, „das andere war ein Versäumnis — das Vereinigte Königreich.“

Lindner verwies darauf, dass es in Großbritannien derzeit für keinerlei Option eine Mehrheit gebe. Gerade in dieser Situation müsse Deutschland das Gespräch mit London suchen.





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Von Veritatis

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