Vor aller Augen: Besucher stiehlt Kuindschis „Ai-Petri. Crimea“ aus Moskauer Museum

Vor aller Augen: Besucher stiehlt Kuindschis „Ai-Petri. Crimea“ aus Moskauer Museum



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Das Gemälde von Kuindschi „Ai-Petri. Crimea“ ist aus dem Gebäude der Tretjakow-Gemäldegalerie in Moskau verschwunden. Das russische Ministerium für Kultur hat bestätigt, dass dieses Werk des bekannten russischen Malers Archip Kuindschi in der Exposition der Tretjakow-Galerie fehlt.

Dem Innenministerium zufolge fahndet die Polizei zurzeit nach den Unbekannten, die das Kuindschi-Gemälde gestohlen haben.

Laut Augenzeugen verschwand das Gemälde vor den Augen zahlreicher Besucher der Exposition.

„Ein Mann, den man für einen Mitarbeiter des Museums hielt, näherte sich in aller Ruhe dem Gemälde von Kuindschi, zog es aus dem Rahmen heraus und war fort“, zitieren Medien einen Augenzeugen.

Die Besucher der Gemäldegalerie teilten mit, dass das Bild in der Zeitspanne zwischen 18:00 und 19:00 Uhr verschwunden sei. Laut Medienberichten soll zu dieser Zeit nur der Ausgang aus dem Gebäude funktioniert haben. Die Besucher seien beim Verlassen der Galerie verstärkt kontrolliert worden. Vor dem Gebäude hätten zwei Polizeifahrzeuge gestanden.

Am Sonntag wird der 177. Geburtstag des großen russischen Landschaftsmalers Archip Kuindschi begangen. Der Maler schuf sein Gemälde „Ai-Petri. Crimea“ in den Jahren 1898 – 1908.

Nach Angaben des russischen Kulturministeriums ist das Kunstwerk mit zwölf Millionen Rubel (ca. 160.000 Euro) versichert.





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