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Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hält Verhandlungen zwischen der EU und Großbritannien über die Verschiebung des Brexit nur möglich, wenn London eine klare Strategie an den Tag legen wird. Dies geht aus einer Twitter-Mitteilung von Kurz hervor.

Das Brexit-Abkommen sei ein „guter und ausgewogener Deal”, schrieb Kurz am Mittwoch. „Daher wird es auch keine neuen Verhandlungen über das Austrittsabkommen geben”. 

Allerdings seien Gespräche über die zukünftigen Beziehungen oder eine Verschiebung des Austritts um ein paar Monate möglich — „wenn es eine klare Strategie seitens Großbritanniens gibt”, fügte er hinzu.​

​Am Dienstag hatten die Mitglieder des britischen Parlaments über die von Premierministerin Theresa May vorgeschlagenen Anträge zum Brexit-Verfahren abgestimmt. Die Abgeordneten bestätigten ihre Ablehnung des bestehenden Brexit-Abkommens mit der EU und legten fest, dass es einen Brexit nur mit einem Abkommen geben soll, zu dem jedoch Nachverhandlungen mit der EU über die Nordirland-Frage abgehalten werden sollten.





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Von Veritatis

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