Im Jahr 2018 überschritt die Stickoxidbelastung in mindestens 23 Städten in ganz Deutschland, darunter München, Köln, Reutlingen, Hamburg, Düsseldorf, Dortmund und Kiel, den EU-Grenzwert von 40 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahr 2018. Zu diesem Ergebnis kommt eine Übersicht des Umweltbundesamtes, über die die Zeitungen des „Redaktionsnetzwerks Deutschland“ in ihrer Donnerstagsausgabe berichten. Die höchste Belastung im Jahr 2018 lag daher am Stuttgarter Neckartor.

Es wurden dort im Jahresdurchschnitt 71 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft gemessen

zwei Mikrogramm weniger als 2017. Die zweithöchste Belastung in München im vergangenen Jahr war 66 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft mit 66 Mikrogramm. Das waren 12 weniger als im Vorjahr. Für die meisten anderen Städte, die über dem Grenzwert liegen, zeigen die neuen Daten eine leichte Verbesserung der Luftqualität, oder die Werte sind gegenüber 2017 unverändert. In Berlin war der Jahresmittelwert 2018 mit 49 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft genauso hoch wie im Vorjahr. Drei Städte – Kiel, Freiburg und Mannheim – verzeichneten einen etwas höheren Schadstoffausstoß als 2017, obwohl die Bilanz des Umweltbundesamtes bisher noch keine Daten für 36 Kommunen enthält, darunter Darmstadt, Essen, Hannover und Frankfurt am Main. Die Daten für diese Städte werden erst im Mai verfügbar sein. Hintergrund ist, dass dort ein komplexeres Messverfahren eingesetzt wird. Deutschland muss der Europäischen Kommission bis Ende September offiziell die jährlichen durchschnittlichen Stickoxidwerte für 2018 melden.

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Von Veritatis

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