So lautet der Titel einer Veröffentlichung in der FAZ im November 2018. In dem Artikel geht es um die seit Monaten bestehende Forderung des venezolanischen Präsidenten Maduro an die Bank of England, die 14 Tonnen Gold, die dem Land gehören, herauszugeben. Damit entziehen die Briten Venezuela seit Monaten die dringend benötigen Kapitalreserven. Gleichzeitig hat die US-Regierung alle Einnahmen Venezuelas durch den Verkauf von Erdöl, die auf US-Konten liegen, eingefroren.

Maduro, den das anglo-amerikanisch-imperialistische Regime weghaben will, wird damit von allen finanziellen Mitteln abgeschnitten. Treffen wird es allerdings das ohnehin schon vollkommen ausgehungerte und verarmte Volk. Goldreserven und Einnahmen aus Erdöl-Verkäufen sind seit Jahren die einzigen Möglichkeiten, an Devisen zu kommen. Die braucht das Land aber dringend, um Nahrungsmittel und Medikamente zu importieren.

Dass einem Land die Herausgabe seiner Goldreserven verweigert wird, ist ein Novum. Damit wird das Vertrauen in die angeblich treuhänderische Verwaltung der englischen Zentralbank oder der amerikanischen Federal Reserve Bank, die die Goldreserven vieler Länder verwalten, empfindlich gestört. Auch deutsche Goldreserven lagern noch in New York und London. Was bedeutet das Verhalten der Bank of England für Deutschland?

Wer schon immer gegen eine Auslandslagerung von Gold war, könnte sich jetzt bestätigt fühlen. Könnte es Gold „nur unter Freunden zurück geben“? Kritiker bezweifeln zudem, dass das deutsche Gold in Manhattan überhaupt noch vorhanden ist. Immerhin hat die Deutsche Bundesbank die Hälfte des deutschen Goldes im Jahr 2017 zurückgeholt. Doch viele fordern die komplette Rückholung des deutschen Goldes, da der US-Dollar als Weltleitwährung immer stärker unter Druck gerät. Immer mehr Länder, vor allem Russland, China und Indien, vergrößern ihre Goldreserven massiv, um unabhängig vom sogenannten Fiat-Dollar zu werden.

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Von Veritatis

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