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Der Chemie-Nobelpreisträger und Begründer des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen Manfren Eigen ist am 6. Februar im Alter von 91 Jahren verstorben. Dies teilte der Pressedienst des Instituts am Donnerstag mit.

Der Chemie-Nobelpreisträger und Begründer des Max-Planck-Instituts für biophysikalische Chemie in Göttingen Manfren Eigen ist am 6. Februar im Alter von 91 Jahren verstorben. Dies teilte der Pressedienst des Instituts am Donnerstag mit.

Der Nobelpreis wurde Eigen 1967 für seine Forschung ultraschneller chemischen Reaktionen verliehen. Er entwickelte die sogenannten Relaxations-Messmethoden, um die Geschwindigkeit der Reaktionen zu bestimmen, die zuvor als „unmessbar schnell” galten.

„Mit dem Tod von Manfred Eigen verlieren wir einen herausragenden Denker und genialen Forscher, der das Leben von Mitarbeitern und Wissenschaftlern auf der ganzen Welt maßgeblich geprägt hat”, sagte Nobelpreisträger Erwin Neher.

Später in seiner Karriere befasste sich Eigen mit der evolutiven Biotechnologie und kreierte erfolgreich eine Brücke zwischen Biologie und Physik im Bereich der Entstehung des Lebens.

„Alles, was neu ist, muss aus der Grundlagenforschung kommen, sonst ist es nicht neu”, zitiert das Max-Planck-Institut eine Aussage von Eigen.





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Von Veritatis

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