Das Staatstheater Stuttgart engagiert die Sängerin Peaches für „Die sieben Todsünden“ von Bertolt Brecht und Kurt Weill. Zu erleben ist dabei viel Genderpolitik. Aber reicht das für spannendes Theater? Ein Choreograph und seine Schaffensumstände hatten entscheidenden Anteil an der Konzeption von Bertolt Brechts und Kurt Weills Ballett-Singspiel „Die sieben Todsünden“. „Les sept péchés capitaux“, wie das gut halbstündige Werk bei der Pariser Uraufführung 1933 angekündigt war, hat darum eine doppelte weibliche Titelfigur, Anna I und Anna II, weil George Balanchine eine ganz bestimmte Tänzerin seiner Compagnie „Les Ballets 1933“ prominent besetzen musste und den Effekt, dass diese Tilly Losch dem berühmten Brecht-Weill-Star Lotte Lenya sehr ähnlich sah, nutzen wollte.



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Von Veritatis

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