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Der russische Botschafter in Frankreich Alexej Meschkow hat im Gespräch mit Sputnik offenbart, warum seiner Ansicht nach Paris eine Hetzkampagne gegen die Nachrichtenagenturen RT und Sputnik führt.

Zuvor hatte das russische Außenministerium eine Protestnote an Paris geschickt, nachdem der französische Präsident, Emmanuel Macron, den Fernsehsender RT der „Einmischung“ in die Proteste der Gelbwesten beschuldigt hatte.

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Laut Meschkow ist es bezeichnend, dass die Angriffe der französischen Behörden gegen die Journalisten gerichtet sind, die für das französische Publikum arbeiten.

„Der Grund dafür ist meiner Meinung nach einfach und uralt. Wie eine Volksweisheit besagt, tut die Wahrheit weh. Und wenn man auf Augenhöhe nicht streiten kann, nichts einzuwenden und keine logischen Argumente zur Hand hat, dann kann man den Gegner bloß niederschreien oder ihm den Mund stopfen“, so Meschkow.

Der Botschafter meint, dass diese Situation in der nahen Zukunft kaum zu ändern sei.

„Wir machen unsere französischen Partner regelmäßig auf die Unzulässigkeit der Journalistendiskriminierung aufmerksam. Leider ist die Antwort immer dieselbe: ‚Wir haben nichts gegen Journalisten, aber mit Propagandisten werden wir nicht sprechen‘. Darüber geht ihre Argumentation nicht hinaus“, erklärte der Diplomat.

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Nach Angaben der Zeitung „Le Point“ hatte Macron bei einem Treffen mit Journalisten erklärt, dass die Gelbwesten Anweisungen aus dem Ausland erhalten haben sollen und ihre Aktivitäten angeblich von gekauften Accounts in Sozialnetzen sowie von Trollen unterstützt würden. Dazu zählte Macron den russischen Fernsehsender RT sowie die Agentur Sputnik.

Die Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, wies die Anschuldigungen entschieden zurück und bezeichnete Macron als „den größten Produzenten von Fake News in Frankreich“.





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Von Veritatis

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