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21. August 2019

„Surfen ist Lifestyle und passt zu Berlin“ – braucht die Hauptstadt einen Surfpark?




Surfen in Berlin? War bislang nur zuhause oder in einem Internetcafé möglich. Doch nun will ein junger Surfer den Sporttrend mitten in die Hauptstadt bringen, in Form einer Surfhalle mit aufklappbarem Dach und Solarbetrieb. Schließlich ist Surfen Lifestyle und passt deshalb zu Berlin. Außerdem wird der Sport ab 2020 eine Olympiadisziplin.

Wer in Berlin sagt: „Ich surf mal ein bisschen“, der meint, dass er ein bisschen im Netz stöbern wird. Schließlich ist die Hauptstadt an der Spree nicht eben für ihre Strände und Wellen bekannt. Aber das könnte sich ändern, wenn das Startup Surf Era mit seinem Vorhaben Erfolg hat, denn dieses will den Sport mitten nach Berlin bringen.

Surfen sei längst nicht nur Sport, sondern Lifestyle, betont Eirik Randow, Gründer von Surf Era, gegenüber Sputnik. Randow kommt ursprünglich vom Windsurfen und ist mit 16 in Kalifornien zum ersten Mal aufs Surfbrett ohne Segel gestiegen. „Ich war sofort Feuer und Flamme dafür. Ich habe nie wieder davon losgelassen, weil mich diese Sportart so fasziniert hat, weil ich die Emotionen, die damit einhergehen, bei keiner anderen Sportart so massiv gespürt habe wie beim Wellenreiten.


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Foto : Surf Era 2019

Eirik Randow beim Surfen

Diese Faszination will er den Städtern nun nahebringen. Dazu soll in Berlin eine Surfhalle entstehen. Den Kern der Halle bildet der Surfpool, in dem Wellen von einer Höhe von ein bis zwei Metern dahinschießen. „Wir werden den Pool einrahmen mit einem Gebäudekomplex, mit Restaurants, Bars und anderen Freizeitangeboten wie Wellness, Beachvolleyball und eventuell Bouldern.“

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Auch einem anderen Anliegen vieler Berliner will Surf Era Rechnung tragen: Der gesamte Strom, der für die Wellenerzeugung benötigt wird, soll aus Solarzellen stammen. Zudem soll das Dach lichtdurchlässig und aufklappbar sein, damit die Surfer in den Sommermonaten nicht im Treibhaus ihrem Vergnügen nachgehen müssen.


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Foto : Surf Era 2019

Entwurf der Halle

Der Park könnte aus Randows Sicht auch soziale Projekte bedienen: „Wir sehen Wellenreiten als fantastisches Instrument, um schwer erreichbare Personengruppen zugänglich zu machen.“ Dabei verweist er etwa auf den Einsatz von Skateboards, Graffiti oder Breakdance im Rahmen von Sozial- und Jugendsozialarbeit. So könnte Surfen auch einen positiven Einfluss auf Kinder und Jugendliche mit Problemen haben, ist er sich sicher.

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Und schließlich wird Surfen ab 2020 eine Olympiadisziplin sein. Auch in diesem Zusammenhang wäre eine solche Halle für die Etablierung des Olympiastützpunkts von Bedeutung.


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Foto : Surf Era 2019

Das vierköpfige Team von Surf Era

Die Kosten des Parks schätzt Surf Era auf 39 Millionen Euro, von denen 36 allein dem Bau zugedacht sind. In einem Wettbewerb sollen Architekten derzeit die Dachkonstruktion entwerfen. Der Standort für den Park ist noch nicht bekannt, aber es laufen Verhandlungen um einen relativ zentralen Ort. „Wir haben mit der lokalen Politik Kontakt aufgenommen, konkret mit dem Berliner Innensenator und Senator für Sport, Andreas Geisel“, bemerkt Randow.


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Foto : Surf Era 2019

Gründer und Wellenreiter Eirik Randow

Daraufhin befragt, ob auch andere Städte für solche Hallen infrage kommen, antwortet der Gründer von Surf Era, dass der Park „modular und skalierbar“ sei, will heißen: Er kann in verschiedenen Größen an verschiedenen Orten erbaut werden. Zunächst gilt es aber, das Projekt in Berlin umzusetzen.

Das komplette Interview mit Eirik Randow in voller Länge:





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