43 Jahre nach seinem Ende ist der Vietnamkrieg dort, wo er ausgetragen wurde, noch immer allgegenwärtig. Allein die Spätfolgen des hochgiftigen Pestizids Agent Orange betreffen nach wie vor viele tausende Menschen. Die offizielle Erinnerungspolitik der bis heute regierenden Kommunistischen Partei bemüht vor allem das Narrativ vom heroischen Befreiungskrieg. Doch gerade in Südvietnam wird das der Realität vieler Kriegsopfer nicht gerecht. Der in Vietnam als »amerikanischer Krieg« bezeichnete Vietnamkrieg folgte ab 1955 auf den Indochinakrieg, der von 1946 bis 1954 zwischen der Kolonialmacht Frankreich und der vietnamesischen Unabhängigkeitsbewegung Viet Minh ausgetragen wurde. Er wird daher auch als »Zweiter Indochinakrieg« bezeichnet.



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Von Veritatis

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