Agnieszka Hollands „Mr. Jones“ thematisiert den Großen Hunger in der Sowjetukraine 1932/33 und wirft ein Licht auf die Machtbesessenen im Hintergrund. Schweine stecken ihre Rüssel in den Sumpf. Ein junger Mann klopft „Vierbeiner gut, Zweibeiner schlecht“ in die Schreibmaschine: George Orwell, in dessen „Farm der Tiere“ das Blöken der Schafe bekanntlich jede Kritik überschallte. Die Politparabel des 20. Jahrhunderts war – das gilt als relativ gesichert – inspiriert vom investigativen Journalismus des Gareth Jones (1905–1935), der in Agniesz­ka Hollands Geschichtsdrama „Mr. Jones“ die erste Geige spielt und als Figur den gesamten Film trägt.



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Von Veritatis

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