Videohinweise am Mittwoch


Hier finden Sie in der Regel am Mittwoch und am Samstag einen Überblick über interessante Videobeiträge aus anderen Medien und Veröffentlichungen. Wenn Sie auf “weiterlesen” klicken, öffnet sich das Angebot und Sie können sich aussuchen, was Sie anschauen wollen. Die Videohinweise sind auch auf unserer YouTube-Seite als spezielle Playlist verfügbar. Auch für die Rubrik „Musik trifft Politik“ (erscheint an jedem Mittwoch) gibt es eine eigene Playlist. (CG/JB)

Hier die Übersicht; Sie können mit einem Klick aufrufen, was Sie interessiert:

  1. Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements
  2. Venezuela
  3. KenFM im Gespräch mit: Fritz Edlinger (international.or.at)
  4. Aufstehen-Bewegung – Aktion Bunte Westen am 16.02.
  5. Sozialstaat
  6. Eine Stadt ohne Wasser – Warnung aus Südafrika
  7. Nord Stream 2
  8. Andreas Wehr „Deutsch dominiertes neoliberales Projekt und Vasall der USA“ – 27 Jahre EU
  9. The World Today With Tariq Ali – EU Eyesores #2: Austria
  10. KLASSIKER von John Pilger, 2007 – The War On Democracy

Vorbemerkung: Wir kommentieren, wenn wir das für nötig halten. Selbstverständlich bedeutet die Aufnahme in unsere Übersicht nicht in jedem Fall, dass wir mit allen Aussagen der jeweiligen Beiträge einverstanden sind. Sie können uns bei der Zusammenstellung der Videohinweise unterstützen, indem Sie interessante Fundstücke an die Adresse [email protected] schicken. Wenn Sie diese Übersicht für hilfreich halten, dann weisen Sie doch bitte Ihre Bekannten auf diese Möglichkeit der schnellen Information hin.

  1. Rainer Mausfeld: Neue Wege des Demokratiemanagements
    Vortrag und Diskussion mit Rainer Mausfeld, Autor des Buchs “Warum schweigen die Lämmer?”
    Weitere Infos zum Buch und Leseprobe
    finden Sie hier.
    Quelle: Westend Verlag

  2. Venezuela
    Auf den NachDenkSeiten erschienene Artikel zu Venezuela
    finden Sie hier.
  3. KenFM im Gespräch mit: Fritz Edlinger (international.or.at)
    North Stream 2, das Pipelineprojekt, das russisches Erdgas über die Ostsee nach Deutschland und damit nach Europa liefern soll, ist derzeit in aller Munde. Grundsätzlich geht es bei dem umstrittenen Vorhaben darum, den wachsenden Energiebedarf Europas, dem größten Wirtschaftsraum der Welt, weiterhin sicherzustellen.
    Die Notwendigkeit des Projektes ergibt sich aus dem Rückgang der europäischen Gasförderung in den niederländischen und norwegischen Vorkommen. Dass die hierdurch entstehende Lücke nun ausgerechnet mit russischem Gas gefüllt werden soll, ist weniger dem Ergebnis einer neuen Entspannungspolitik, als vielmehr der immensen Abhängigkeit des Kontinentes von fossilen Brennstoffen zuzurechnen.
    Kaum verwunderlich also, dass sich aktuell, angesichts des angespannten Verhältnisses der EU zu Russland, zahlreiche Kritiker zu Wort melden. Sie bemängeln die einseitige Ausrichtung der europäischen Gasversorgung auf Russland, befürchten das Land könne jederzeit nach belieben „den Hahn zudrehen“. Vor allem aus Washington waren jüngst immer wieder Spitzen gegen das sich bereits im Bau befindende Projekt zu vernehmen, insbesondere in Person von Donald Trump, der Deutschland in diesem Zusammenhang als „einen Gefangenen Russlands“ bezeichnete. Selbst der amerikanische Botschafter in Deutschland, Richard A. Grenell, schaltete kürzlich sich ein und schrieb deutsche Firmen mit einem Drohbrief an.
    KenFM hat sich mit Fritz Edlinger unter anderem zu North Stream 2 unterhalten. Er ist Herausgeber des Magazins „International“, und hat sich in diesem erst kürzlich in einem längeren Artikel mit der ganzen Thematik auseinander gesetzt. Macht sich Europa von Russland erpressbar? Und wäre amerikanisches Fracking-Gas womöglich eine ökonomisch sinnvolle Alternative?
    Darüber hinaus ist Edlinger noch Vorsitzender der „Gesellschaft für Österreichisch-Arabische Beziehungen“. Als solcher bewertet er im Gespräch die aktuelle politische Situation im Nahen Osten sowie die damit verbundene Flüchtlingskrise hier in Europa. Eine erfrischende neue Perspektive, von der gerade Nicht-Österreicher eine Menge lernen können.
    Quelle:
    KenFM

    Anmerkung CG: Sehr ernstzunehmende Analysen von Fritz Edlinger.

  4. Aufstehen-Bewegung – Aktion Bunte Westen am 16.02.
  5. Sozialstaat
  6. Eine Stadt ohne Wasser – Warnung aus Südafrika
    Im Jahr 2050 wird jede vierte Stadt der Welt von Wasserknappheit betroffen sein. Südafrikas Metropole Kapstadt geht schon heute das Wasser aus. Die Katastrophe war absehbar: Dürreperioden und die rapide wachsende Bevölkerung wurden zu lange von der Politik ignoriert. Fieberhaft suchen die Verantwortlichen nach Abhilfe. Ist das Schlimmste noch abzuwenden?
    In Südafrika herrscht eine Jahrhundertdürre – Kapstadts Wasserversorgung ist bedroht, denn die Metropole stillt ihren Durst allein mit Hilfe von Oberflächenwasser. Doch aufgrund des Klimawandels wird das Wetter unberechenbarer und die Stauseen leerer. Die Angst vor sozialen Unruhen, Seuchen und dem wirtschaftlichen Zusammenbruch der Region geht um. Nur durch die Disziplin der Bewohner, die sich seit Monaten mit 50 Litern Wasser pro Tag und Person begnügen, konnte „Day Zero“ abgewendet werden – der Tag, an dem die Wasserhähne der Stadt abgedreht werden und die Menschen nur noch an öffentlichen Verteilstationen Wasser schöpfen können. Der Wassermangel bringt die gesellschaftliche Spaltung des Landes deutlich zutage: Reiche Südafrikaner können sich Wasser kaufen, während ärmere Bürger sich das kostbare Lebenselixier nicht leisten können. Dorothe Dörholt und Antje Christ begleiten eine Spezialeinheit der Polizei auf der Suche nach Wassersündern in den Townships sowie eine Mittelschichtsfamilie, die alles daran setzt, sich vom Gemeindewasser unabhängig zu machen. Sie zeigen das Schicksal von Bauern, deren Existenz auf dem Spiel steht. Es ist ein Rennen gegen die Zeit und ein Kampf gegen den politischen Filz. Denn für die Wasserknappheit ist auch Missmanagement verantwortlich. Die Filmemacherinnen zeigen Ursachen und das Spektrum der Folgen dieser Wasserkrise sowie die Anstrengungen der Regierung, die Lage in den Griff zu bekommen. Kapstadt – ein Lehrstück für den Rest der Welt, denn 2050 wird weltweit jede vierte Stadt von Wasserknappheit betroffen sein.
    Quelle:
    arte
  7. Nord Stream 2
  8. Andreas Wehr „Deutsch dominiertes neoliberales Projekt und Vasall der USA“ – 27 Jahre EU
    Der Vertrag von Maastricht hat vor 27 Jahren, am 7. Februar 1992, die Grundlage für die Europäische Union (EU) geschaffen. Der Europaexperte Andreas Wehr zieht im Gespräch mit Sputnik eine kritische Bilanz und warnt vor Illusionen.
    Interview von Tilo Gräser mit Andreas Wehr, im Video von Minute 14 bis 28.
    Quelle:
    Sputniknews

  9. The World Today With Tariq Ali – EU Eyesores #2: Austria
    For our second EU eyesore, we take a look at Austria. The first country in Europe to recognise Islam as a religion is now reneging on its progressive values, and Islamophobia and anti-migrant sentiment are rife among the ruling political parties.
    Tariq sat down with Austrian publisher and writer Hannes Hofbauer to discuss the rightward shift taking place in his country, and the relationship with its dominant neighbour.
    Quelle:
    TeleSUR English

  10. KLASSIKER von John Pilger, 2007 – The War On Democracy
    Ein Film von John Pilger über die Versuche der Amerikanischen Regierung tatsächliche Demokratien zu unterdrücken. Der gescheiterte Putsch gegen Hugo Chávez im April 2002 nimmt fast die erste Hälfte der Dokumentation ein. Im zweiten Teil des Films werden Versuche in anderen Ländern beschrieben US-linientreue Regimes zu etablieren.
    Quelle:
    John Pilger

    Mit englischen Untertiteln

    Mit deutschen Untertiteln ist der Film in sieben Abschnitten hier zu finden.



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