Erdogan nennt Bedingung für territoriale Einheit Syriens



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Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat bei dem Syrien-Gipfel mit seinem russischen Amtskollegen Wladimir Putin und dem iranischen Präsidenten Hassan Rohani in der russischen Schwarzmeerstadt Sotschi am Donnerstag seine Sicht der Bedingung für die territoriale Integrität Syriens genannt.

Laut Erdogan kann die territoriale Einheit von Syrien nur dann gewahrt werden, wenn die kurdischen Selbstverteidigungskräfte YPG aus Manbidsch und aus den Gebieten östlich des Euphrats abgezogen werden.

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„Die Wahrung der territorialen Integrität Syriens wird ohne den Abzug von YPG aus Manbidsch und aus den Gebieten östlich des Euphrats nicht möglich sein“, zitiert der TV-Kanal NTV den türkischen Staatschef.

Außerdem hat Erdogan den geplanten Abzug der US-Truppen aus Syrien als „eine der wichtigsten Bewährungsproben“ bezeichnet.

Neben der Lage in Idlib dürften vor allem die Folgen des geplanten US-Truppenabzugs aus Syrien sowie die Situation in Manbidsch auf der Tagesordnung bei dem Syrien-Gipfel in Sotschi stehen.

Präsident Wladimir Putin hatte zuvor die Hoffnung geäußert, dass dieses Treffen einen neuen Impuls für die Regelung im Konflikt in der arabischen Republik geben werde.

Das zuvor letzte Treffen zwischen Erdogan und Putin in Sotschi hatte im September vergangenen Jahres stattgefunden. Dabei war eine Waffenruhe zwischen den verfeindeten Parteien im Syrien-Konflikt sowie die Schaffung einer demilitarisierten Zone bei Idlib vereinbart worden.





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