Schon beim Märchen von Aschenputtel haben wir eine Erkenntnis gewonnen: "Die Guten kommen ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen." Natürlich waren wir als Kinder beim Hören oder Lesen dieses Märchens davon überzeugt, dass die Schlechten, die von den Tauben gefressen wurden, damit aus der Welt wären, dass also durch diesen Ausleseprozess dafür gesorgt wurde, dass nur die Guten übrigblieben. Kaum jemand kam auf die Idee, dass das Aschenputtel, das ja bald darauf vom Prinzen geheiratet wurde, trotz der prekären Umstände ihres vorherigen Daseins, mitsamt den Guten im Töpfchen in Richtung „Elite“ verschwunden ist, während die Tauben – als Sinnbild für die wirklich armen Schlucker – auf Dauer mit den Schlechten vorlieb nehmen mussten.



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Von Veritatis

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