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War das bloß ein Versprecher oder hat der russische Außenminister Sergej Lawrow bewusst gegen den britischen Verteidigungsminister Gavin Williamson gestichelt, als er ihn am Samstag einen „Kriegsminister“ nannte?

In seiner Rede bei der Münchner Sicherheitskonferenz sprach Lawrow unter anderem die Sicherheitslage in der Arktis an. „Wir wollen wissen, welche Art Mandat die Nato in der Arktis haben wird“, so Lawrow.

Dann kam es zu diesem kuriosen Satz: „Wenn Sie einigen Menschen wie dem Kriegsminister – oh, Entschuldigung, dem Verteidigungsminister des Vereinigten Königreichs zuhören, könnten Sie den Eindruck bekommen, dass niemand außer der Nato das Recht hat, sich irgendwo zu befinden“, sagte Lawrow lachend.

Einen Tag zuvor hatte sich Williamson in seiner kämpferischen Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz ausgiebig über Russland ausgelassen: Der britische Verteidigungsminister warf Moskau vor, den Westen reizen zu wollen. Er beschuldigte Russland zudem „illegaler Aktivitäten“ zu Lande und zur See.

Nicht zum ersten Mal liefern sich Lawrow und Williamson ein Wortgefecht. Im vergangenen Jahr, kurz nach dem Giftanschlag auf den Ex-GRU-Agenten Sergej Skripal und dessen Tochter in Salisbury, sagte der britische Verteidigungschef, Russland solle „die Klappe halten und verschwinden“. Lawrow konterte darauf: „Vielleicht mangelt es bei ihm an Bildung“.

 





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Von Veritatis

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