Am 9. Juni 1994 rummste es in Bolivien gewaltig: Ein Beben der Stärke 8,2 erschütterte den südamerikanischen Binnenstaat – allerdings in der dünn besiedelten Region Amazonien, weshalb praktisch keine Schäden zu beklagen waren (oder bekannt wurden). Neben der Stärke war das Besondere die Tiefe, in der das Erdbeben stattfand. Es entstand 600 Kilometer unter der Erdoberfläche und war das zweitstärkste tiefe Beben, das bislang gemessen wurde. Seine Daten nutzen Wissenschaftler bis heute, so wie Jessica Irving und ihr Team, die mit Hilfe der Aufzeichnungen in »Science« ein völlig neues Bild des Erdmantels zeichnen.



Source link

Von Veritatis

Schreibe einen Kommentar