München (dts Nachrichtenagentur) – Unbekannte sollen nach Angaben der Staatsanwaltschaft geplant haben, den Aktienkurs des Zahlungsdienstleisters Wirecard durch Leerverkäufe ein weiteres Mal in den Keller zu drücken und dafür negative Presseberichte zu kaufen. „Wir haben am Freitag vor einer Woche um 7:30 Uhr ernstzunehmende Informationen von Wirecard erhalten, dass eine neue Shortattacke geplant ist und dass mit viel Geld versucht wird, Medienberichterstattung zu beeinflussen“, sagte die zuständige Münchener Staatsanwältin dem „Handelsblatt“ (Montagsausgabe). Diese Vorgänge haben dazu beigetragen, dass die Finanzaufsicht Bafin Leerverkäufe mit Wirecard-Aktien drei Tage später, am 18. Februar, für zwei Monate untersagte.

„Wir hatten diese Informationen von der Staatsanwaltschaft“, sagte eine Bafin-Sprecherin der Zeitung. „Sie waren ein Baustein für das Verbot.“ Darüber hinaus habe es noch andere Gründe für das Verbot von Leerverkäufen gegeben, mit denen Investoren auf fallende Aktienkurse wetten können. Der Kurs von Wirecard war in den vergangenen Wochen mehrmals eingebrochen. Auslöser waren unter anderem Medienberichte über Unregelmäßigkeiten.

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Von Veritatis

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