Donald Trump steht jetzt in den USA unter Druck. Unter anderem geht es um den Wahlkampf gegen Hillary Clinton, sein Anwalt packt nun aus. Nur: In einem Punkt, der Hilfe Russlands beim US-Wahlkampf, muss die Anklage wohl zurückrudern. Gerade die aus Deutschland, wie unser kürzlich veröffentlichter Bericht zeigte:

Lange Zeit haben die Medien und vor allem maßgebliche Politiker in Deutschland unwidersprochen sagen dürfen, dass Russland Desinformationskampagnen in Deutschland betreibt. Dem ist nicht so, meint jetzt ein Politikwissenschaftler. Thomas Rid arbeitet als Professor in Washington und hat in dieser Funktion dem „Spiegel“ ein Interview gegeben.

Europa-Wahlen: Doch keine Desinformation….

Auch jetzt noch verweisen zahllose Beiträge und Politiker auf die Kampagnen, die im Zusammenhang mit der Europa-Wahl noch auf uns warten. Die Wahl findet Ende Mai statt. Bislang allerdings stehen die Beweise noch aus. Der Politikwissenschaftler macht vielmehr darauf aufmerksam, dass die Kampagnen offenbar überbewertet seien.

In der Regel würden diejenigen, die solche Kampagnen führen, selbst für die Übertreibung verantwortlich sein. Es ginge um Arbeitsplätze, nicht um Wahrheit, wie sich daraus erfahren lässt. Der Politikwissenschaftler meint: „(Die) Rolle (würde) intern fast immer übertrieben“. Wenn solche Spitzel oder Manipulateure Geld vom Staat bekommen wollten, müssten sie Erfolge feiern, die es oftmals gar nicht gibt.

So sei es auch bei der „russischen Trollfabrik IRA“, die hier für die Manipulationen verantwortlich gemacht wird. Die würde eigene Berichte und die Tätigkeiten positiver darstellen, als diese vermutlich seien. Journalisten würden dies aufgreifen, da eine gute Story daraus entwickelt werden könne und die meisten Beteiligten etwas davon hätten.

Dabei sei der Erfolg solcher Kampagnen nicht nachweisbar. Selbst die Zahl derjenigen, die etwa die Anzeigen der Kampagne auf Facebook gesehen haben sollen, weist darauf hin, dass die Manipulationen nicht nachweisbar sind. 126 Millionen Bürger hätten theoretisch Anzeigen vor der letzten US-Wahl gesehen. Allerdings bis August 2017, also ein dreiviertel Jahr nach der Wahl noch. Die Aktivitäten der IRA seien vor allem nach der Wahl angefangen worden – was sagt also die veröffentlichte Zahl dazu? Nichts. Nichts, Herr Heiko Maas.

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Von Veritatis

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