Ungeheuerliches wird zur Zeit in Brüssel durchgezogen. Die Verlogenheit, mit der behauptet wird, Whistleblower schützen zu wollen, indem man sie zwingt, sich selbst ans Messer zu liefern, ist wieder ein neuer Höhepunkt auf dem Weg zum Gipfel der EU-Allmacht. Das EU-Gesetzesvorhaben, das dem Parlament von der Kommission zur Behandlung vorgelegt wurde, kann nicht wirklich als Gesetz zum besseren Schutz von Whistleblowern bezeichnet werden, eher schon als „Gesetz zum besseren Schutz vor Whistleblowern“. Damit fügt es sich nahtlos in jene justinianische Denkweise ein, die zwischen Rechtgläubigen und Ketzern, Loyalen und Illoyalen, politisch Korrekten und mündigen Bürgern unterscheidet.



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Von Veritatis

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