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Das amerikanische Unternehmen Lyft will nach Angaben der Agentur Bloomberg trotz seiner hohen Verluste das Rennen beim Börsengang vor seinem größeren Rivalen Uber starten.

Wie aus dem am Wochenende veröffentlichten Börsenprospekt des Fahrdienstvermittlers hervorgeht, wächst Lyft ebenso wie Uber rasant, fährt dabei aber auch hohe Verluste ein.

Im vergangenen Jahr gelang es dem Fahrdienst-Service, seinen Umsatz auf 2,16 Milliarden US-Dollar (umgerechnet 1,9 Milliarden Euro) zu verdoppeln. Zugleich stieg auch der Verlust von 688 Millionen auf 911 Millionen US-Dollar.

Wie viel Geld der Uber-Konkurrent bei der Platzierung von Wertpapieren heben will, wird in dem Prospekt nicht erwähnt. Auch zur angestrebten Gesamtbewertung liegen keine konkreten Angaben vor. Laut dem Silicon-Valley-Branchendienst „The Information” geht Lyft von einem Erlös von ein bis drei Milliarden Dollar bei einer möglicher Gesamtbewertung zwischen 20 und 25 Milliarden Dollar aus.

Im letzten Quartal 2018 hatte die Firma, die bislang nur in Nordamerika aktiv ist, 18,6 Millionen Nutzer, die mehr als 175 Millionen Fahrten absolvierten. Lyft hat eine schwächere Position im US-Markt als Uber, plant aber mit dem Versprechen eines nachhaltigeren Wirtschaftens das Vertrauen der Investoren zu gewinnen.





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Von Veritatis

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