Diese Kritik kann nur zu Karneval erscheinen. Es geht um wenig Geld und um einen lediglich kleineren, kuriosen Fall: Eine Außenstelle des Bundesrechnungshofes in Potsdamm kann das Licht seit Monaten nicht mehr ausschalten – es geht einfach nicht, berichtet der „Focus“. Natürlich kostet dies Geld – und auch Ihr Geld. Der Schaden ist jedoch relativ überschaubar. Dennoch steht der Fall für die Infrastruktur in Deutschland. Im vormaligen Land der Ingenieure.

Seit Monaten geht das Licht nicht aus

Seit nunmehr mehreren Monaten brennt das Licht auf insgesamt drei Etagen 24 Stunden pro Tag. Sieben Tage in der Woche. Es sind Energiesparlampen, und dennoch wundert sich der Steuerzahler in Deutschland. Die Schalter sollen funktionieren. Es sind wohl mehrere Schaltkreise, die hier parallel nicht funktionieren. Oder offenbar zu gut funktionieren, die Lichter sind ja immerhin an.

Auch einige Fachfirmen sowie die hauseigene Verwaltung der „Bundesanstalt für Immobilienaufgaben“ haben sich bislang vergeblich um den Fall gekümmert. Eine Lösung scheint nicht in Sicht. Wir wollen nicht aus der Ferne schlaumeiern. Nur fragen sich sicher auch Laien, ob es nicht einfach möglich ist, die Lichter schlicht durch Entnahme der Birnen abzuschalten. Vielleicht kann die Behörde dann mit Kerzenlicht arbeiten. Das wiederum sollte sich ja auspusten lassen, so die Hoffnung. Und in den Stunden und Tagen, in denen auch in dieser Behörde nicht gearbeitet wird, könnte das Licht dann kostenfrei schlicht vollkommen gespart werden. Unter dem Strich also in der Mehrheit der Zeit.

 

Dass solch ein Problem mal auftauchen kann, dürfte nicht ungewöhnlich sein. Dass der Staat hier mit eigener Verwaltung und Fachfirmen – beauftragten Spezialisten -, monatelang (!) keine Lösung findet, ist fast schon sinnbildlich für all die Ärgernisse im Merkel-Land. Für den Berliner Flughafen BER. Für Stuttgart 21. Die zahllosen zerschlissenen Brücken. Vor sich hin gammelnde Schulen. Oder für die Elbphilharmonie, 10 mal so teuer wie gedacht.

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Von Veritatis

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