Angesichts der geplanten Proteste gegen die Urheberrechtsreform haben sich deutsche Verbraucherschützer für eine Verschiebung des Projekts ausgesprochen. In einem Brief an die Konservativen im EU-Parlament, der von der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (Mittwochsausgabe), dem Verbraucherzentrale Bundesverband (VZBV), den digitalen Verbänden von SPD und FDP (D64 und Load), der Wikipedia-Gesellschaft Wikimedia sowie Start-up- und Technologieverbänden berichtet wurde, fordern sie, die Entscheidung auf die Zeit nach der Europawahl zu verschieben. Am Dienstag kündigte die EVP-Fraktion Pläne an, bereits Mitte März über die umstrittene Reform im EU-Parlament abzustimmen.

Gegner der Reform hatten am 23. März zu Protesten aufgerufen, die aufgrund des neuen Zeitplans zu Zeitverschwendung führen würden. Die Autoren argumentieren, dass alle Akteure ausreichend gehört werden müssen und dass ein „Fortschritt diesen Prozess untergraben würde“. Kritiker befürchten, dass die Reform die Internetkommunikation durch die Filterung von Inhalten stören könnte.

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Von Veritatis

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