Schwere Vorwürfe gegen den TÜV Süd werden im Zusammenhang mit der Dammbruchkatastrophe in Brumadinho unweit der brasilianischen Metropole Belo Horizonte laut. Bei der Katastrophe waren am 25. Januar mutmaßlich über 300 Menschen in einer Lawine von Klärschlamm aus einer Eisenerzmine ums Leben gekommen. Der TÜV Süd ist unmittelbar nach dem Unglück ins Visier der Ermittler geraten. Grund war, dass eine Zweigstelle des Münchner Konzerns in São Paulo den Damm im Sommer 2018 überprüft und am 26. September das notwendige Sicherheitszertifikat für ihn ausgestellt hatte. Medienrecherchen ergaben im Februar, dass die TÜV Süd-Filiale keineswegs – wie es für eine Sicherheitsüberprüfung eigentlich erforderlich ist – vom Minen- und Dammbesitzer Vale unabhängig war, sondern eine ganze Reihe bezahlter Aufträge für den Konzern durchgeführt hatte.



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Von Veritatis

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