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25. April 2019

Nach Leck-Zwischenfall: Roskosmos plant Aufstellung von Überwachungskameras auf ISS




Technik

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Laut dem Pressesprecher der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos, Wladimir Ustimenko, hat Roskosmos-Chef Dmitri Rogosin angeordnet, Videoüberwachung im russischen Segment der Internationalen Weltraumstation ISS zu installieren.

„In der Tat, es gibt eine solche Anordnung des Generaldirektors über die Installation der Videoüberwachung. Wir müssen dazu einen Auftrag ausstellen, die technische Komponente des Projekts ausarbeiten und einen Kosmonauten vorbereiten, der sich mit der Installation dieser Videoüberwachung beschäftigen wird“, so Ustimenko.

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Ferner hat er darauf verwiesen, dass die Ausrüstung zu gegebener Zeit bestellt und dann zur ISS geschickt werden soll.

Diese scheinbar unorthodoxe Entscheidung des Leiters der russischen Raumfahrtbehörde könnte offenbar eine Reaktion auf den Leck-Zwischenfall an der Außenwand der internationalen Raumstation sein, der sich im vergangenen Jahr ereignet hatte.

Zur Erinnerung: Am 30. August war auf der ISS eine Luftentweichung festgestellt worden. Bei der Prüfung aller Abschnitte der Raumstation wurde im Aufenthaltsraum der Sojus MS-09 ein kleiner Riss entdeckt. Dieser ist anschließend mit speziellem Klebstoff verfüllt worden.

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Die russische Zeitung „Kommersant“ hatte im September vergangenen Jahres berichtet, dass hinter dem Luftleck US-amerikanische Astronauten stecken könnten. Der russische Vize-Premier Juri Borisow kritisierte die Vorwürfe später als völlig inakzeptabel und rief dazu auf, den Abschluss der Ermittlungen abzuwarten. 

Ähnlich äußerte sich zu dem Zeitpunkt auch Dmitri Rogosin: „Die Verbreitung von Mutmaßungen und Gerüchten um das, was an Bord der ISS geschehen ist, hilft der Arbeit der Roskosmos-Experten nicht und zielt dabei auf die Untergrabung der Kollegialität unter der ISS-Besatzung ab“, schrieb Rogosin in seinem Facebook-Beitrag

Rogosins Angaben von 2018 zufolge haben die bis dato erzielten Ergebnisse der Untersuchung kein objektives Bild geliefert. „Die Situation ist deutlich komplizierter, als wir zuvor angenommen haben“, so der Roskosmos-Chef. 

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