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19. August 2019

Bosnien warnt EU vor Migrantenzustrom im Frühling




Politik

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Der bosnische Sicherheitsminister Dragan Mektic hat vor einem massiven Anstieg der Zahl der Flüchtlinge gewarnt, die Bosnien auf dem Weg in die EU passieren. Dies berichtet die „Kleine Zeitung“ am Samstag.

Bosnien ist kein EU-Land, hat aber eine lange Grenze mit dem EU-Mitgliedsstaat Kroatien.

Laut Mectic haben 2018 insgesamt rund 22.000 Migranten aus dem Nahen Osten, Nordafrika und Asien das Land durchgequert. Die Angaben habe er unter anderem von europäischen Institutionen bekommen. Derzeit würden sich in Griechenland bereits 70.000 Migranten auf die Weiterreise über den Balkan in die EU vorbereiten, sagte er.

Die Zahl der illegal eingereisten Migranten sei im Januar und im Februar zwar auf insgesamt 2300 zurückgegangen. Mit dem Ende des Winters werde die Zahl aber wieder steigen, und dies betreffe „nicht nur Bosnien, sondern die gesamte Route”.

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Sein Land sei mit der Lage überfordert, die EU ignoriere ihrerseits das Problem, mahnte Mektic.

„Wir wollen Teil einer europäischen Lösung sein, aber die EU kann sich nicht auf eine Lösung einigen”, sagte der Minister in einem Interview mit der Nachrichtenagentur AFP. „Es wird einfach zugelassen, dass diese illegale Migration weitergeht”.

>>>Weitere Sputnik-Artikel: Stunk auf der Station — Migranten in Krankenhäusern unter Wert beschäftigt<<<

Am Donnerstag hatte das bosnische Sicherheitsministerium die Schließung der 600 Kilometer langen Grenze zu Serbien und Montenegro angekündigt. Die Regierung erwäge zudem, ein Angebot Ungarns zur Entsendung von Polizisten anzunehmen, mit dem Budapest den bosnischen Grenzschutz verstärken wolle, sagte Mektic.





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