Der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Thorsten Frei (CDU), hat Familienministerin Franziska Giffey (SPD) davor gewarnt, das Kindeswohl bei der Reform des Unterhaltsrechts zu vernachlässigen. Lösungen, bei denen „Elternkonflikte auf dem Rücken der Kinder ausgetragen werden“, muessten vermieden werden, sagte Frei den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Sonntagsausgaben). Der CDU-Politiker verwies auf den Koalitionsvertrag, wonach Union und SPD stärker berücksichtigen wollten, dass in den meisten Fällen „beide Elternteile weiterhin eine intensive Rolle bei der Erziehung ihrer Kinder nach Trennung oder Scheidung spielen wollen“.

Giffey’s Überlegungen gingen „grundsätzlich in die richtige Richtung“, so Frei weiter. Aber die Vorschläge müssen „sorgfältig geprüft“ werden.

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Von Veritatis

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