Dass „Stuttgart 21“ eine Steuer-Millardengrab ist und wie der BER vermutlich niemals in Betrieb gehen wird, zeigt ein aktueller Bericht aus Stuttgart. Seit einigen Wochen sind die Ingenieure für den S21-Tunnelbau mit einem großen Problem konfrontiert: Täglich dringen zweieinhalb Millionen Liter Grundwasser in den Tunnel ein. Denn der geplante Tiefbahnhof liegt ungünstig zur Fließrichtung des Grundwassers. Grundwasser kann aber nicht im großen Stil abgepumpt werden.

An vielen Stellen rinnt auf einer Länge von 300 Metern Wasser in den Tunnel. 30 Liter pro Sekunde. Das lässt den Tunnelbau ins Stocken geraten – die Ingenieure suchen dringend nach Lösungen. Noch ist nicht klar, wie der Wassereintritt verhindert werden und der Tunnelvortrieb wieder beschleunigt werden kann. Unter den aktuellen Bedingungen kommen die Arbeiten nur noch 50 Zentimeter pro Tag voran. Normalerweise sind es drei Meter pro Tag. Die Tunnelbauer haben noch 550 Meter vor sich bis nach Stuttgart-Untertürkheim.

Den Ingenieuren bleibt nichts anderes, als verschiedene Verfahren auszutesten, um den Wassereintritt zu verhindern. Welches der angewendeten Verfahren am besten passt, wurde noch nicht herausgefunden.

Seit den ersten Plänen für den Bau des Tiefbahnhofs S21 sind die prognostizierten Kosten für das ohnehin hoch umstrittene Bahnprojekt explodiert. Watergate.tv berichtete mehrfach an dieser Stelle. Bereits im vergangenen Jahr mussten die Bahnchefs zugeben, dass das Projekt unwirtschaftlich ist. Bahnchef Richard Lutz gestand im April 2018 im Bundestag ein, dass „Stuttgart 21 komplett unwirtschaftlich sei und dass das Projekt der Bahn Riesenverluste bescheren werde“.

Zudem kam in einer öffentlichen Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages heraus, dass das Projekt auf einem unlauteren Deal basiert: Der ehemalige Bahnchef Hartmut Mehdorn gestand, dass das Projekt zwar völlig unrentabel sei, doch die Bahn dafür den kompletten Nahverkehrsauftrag für Baden-Württemberg erhalte. Für diesen Vertrag gab es allerdings nie eine Ausschreibung. Ex-Bahnchef Mehdorn hatte seine Zustimmung für ein völlig unrentables Projekt gegeben, um als Gegenleistung vom Land Baden-Württemberg eine Milliarde Euro zu erhalten. Der Vertragsabschluss hinter den Kulissen war eine abgekartete Sache.

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Von Veritatis

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