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24. May 2019

Duma-Chef: So viel musste Krim als Bestandteil der Ukraine verlieren




Politik

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Der Vorsitzende der Staatsduma (russisches Unterhaus), Wjatscheslaw Wolodin, hat den Auftrag erteilt, die wirtschaftlichen Verluste, die die Krim in der Zeit ihrer Zugehörigkeit zur Ukraine erleiden musste, einzuschätzen.

„Die Ukraine (…) ist mit der Krim sehr, sehr unfair umgegangen: Es wurden die Grundrechte der Bürger – das Recht, die Muttersprache zu sprechen und die muttersprachliche Bildung zu erhalten, – verletzt. Die Ukraine hat die Wirtschaft der Krim und von Sewastopol ruiniert“, sagte Wolodin am Freitag in einer gemeinsamen Sitzung des Rates der Staatsduma und des Staatsrates der Autonomen Republik Krim.

Der Duma-Chef hat die Fachausschüsse beauftragt, „diese Frage zu untersuchen und zu analysieren und die Verluste der Krim-Wirtschaft durch die von der Ukraine lancierte verheerende Politik zu berechnen und zu klären, wie viel das Volk verloren hat und welche Rechte verletzt wurden“.

Laut Wolodin sollte man die Ukraine über europäische Parlamentsstrukturen verpflichten, die Verluste, die die Krim-Bürger in 25 Jahren erlitten hätten, wiedergutzumachen.

Der Duma-Vorsitzende erinnerte ferner daran, dass die Wirtschaft der Krim nach deren Wiedervereinigung mit Russland einen qualitativen Sprung nach vorne vollbracht habe. Im Jahr 2018 sei die Republik beim regionalen Bruttoprodukt pro Kopf mit 2935 Euro auf Platz 40 in Russland gestiegen. Vor fünf Jahren habe sie an der zweitletzten Stelle gelegen.

Wie der Chef der Republik, Sergej Aksjonow, anmerkte, hat die Krim nach der Wiedervereinigung mit Russland eine Riesenhilfe erhalten. „Das Modernisierungsprogramm, das jetzt in der Republik Krim umgesetzt wird, hat seit 50 Jahren nicht dergleichen gehabt“, fügte er hinzu.





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