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5. Juli 2020

„Dann würde es schwierig“: Bürgermeisterin fürchtet Freispruch im Chemnitz-Prozess




Panorama

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Am Montag beginnt in Dresden der Prozess um die tödliche Messerattacke in Chemnitz vom August 2018. Im Vorfeld der Verhandlung hat die Oberbürgermeisterin der Stadt, Barbara Ludwig, ihre Besorgnis über einen möglichen Freispruch geäußert.

Die SPD-Politikerin sagte der „Tageszeitung”: „Ich hoffe, dass mit dem Prozess die Umstände der Tat öffentlich werden”. Noch mehr hofft sie nach eigenen Worten, „für die Familie des Opfers, dass es eine Verurteilung gibt, damit die Angehörigen Ruhe finden können”.

Im Fall eines Freispruchs des Angeklagten „würde es schwierig für Chemnitz, aber so wäre der Rechtsstaat”, betonte sie.

Vorwürfe des politischen Drucks auf das Gericht wies sie zurück. Die Justiz sei unabhängig. „Und sie ist jetzt genau der Ort, wo Strafverfolgung stattfinden muss. Dort, nicht auf der Straße”, räumte sie ein.

Die Stadt sei bis heute nicht zur Ruhe gekommen. „Es gibt die Rechten und es gibt Gräben in der Stadt, das ist nicht zu leugnen”, so Ludwig weiter.

Am 26. August 2018 war es am Rande des Stadtfestes zu einer Messerstecherei gekommen, im Zuge derer der 35-jährige Daniel H. sein Leben verlor. Nach dem tragischen Vorfall war es in Chemnitz zu fremdenfeindlichen Übergriffen, rechten Demonstrationen und Attacken auf ausländische Restaurants gekommen. Der Fall hatte europaweit für Schlagzeilen gesorgt.

Angeklagt wegen des Angriffs ist der 23-jährige Syrer Alaa S.. Die Anklage, die die Staatsanwaltschaft gegen ihn erhoben hat, lautet: „Gemeinschaftlich begangener Totschlag”. Ein weiterer Tatverdächtiger im Tötungsfall, ein Iraker, ist bis heute auf der Flucht.





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