Der Publizist Gabor Steingart, vormals für das „Handelsblatt“ tätig, hat in seinem „Morning Briefing“ nun die Energiewende von Angela Merkel bilanziert. Eine der großen Hinterlassenschaften der Wendekanzlerin. Die Energiewende würde bei den Energiekonzernen Werte vernichten. Bei den Stromkunden würden die Preise nach oben getrieben werden. Und die Natur zahle ebenfalls. Denn auf den Flächen, die für die Trassenführung geräumt würden, würde die Natur zerstört. Ziel der Energiewende, für die also schon drei Parteien zahlen ist es, das „klimaschädliche“ CO2 zu beseitigen oder zumindest dessen Ausstoß zu reduzieren.

Aktionäre zahlen auch

So erinnert Steingart aus gegebenem Anlass auch an die Aktionäre. Die Konzerne E.ON und RWE haben jüngst ihre zahlen vorgestellt. RWE hat seit 2005, dem Jahr also, in dem die frühere Umweltministerin Merkel Kanzlerin wurde, keinen Wertzuwachs mehr erwirtschaftet. In nunmehr 13 Jahren eine in einer Marktwirtschaft erstaunliche Leistung.

Die Ergebnisse sind um über 25 % zum Vorjahresergebnis gesunken. Der Vorstand von RWE hofft noch auf Entschädigungszahlungen des Bundes. Und er rechnet damit, dass es zu Massenentlassungen kommen würde. Das Ergebnis der Aktie spricht Bände: Es ging um 45,9 % nach unten, wenn der aktuelle Kurs mit dem Aktienkurs 2005 verglichen wird.

Ähnlich sieht es bei E.ON aus. Der Kurs sank sogar um 57,7 %. Das Unternehmen selbst verlor in den Jahren nach Fukushima, also seit 2012, 24 Milliarden Euro Umsatz. Die Aktionäre seien „kalt enteignet“ worden. Ähnlich sieht es für Verbraucher aus. Der Strompreis ist seit 2005 mit 95,3 % Zuwachs fast doppelt so hoch. Private Haushalte zahlen insgesamt 62 % mehr.

Für Steingart ist dies ein „heimlicher Strom-Soli“(daritätszuschlag). Wir nennen es gleichfalls Enteignung. Steingart vergleicht die Tätigkeit von Angela Merkel mit der früheren Sowjetunion. Die habe demontiert und später „verschludert“. Merkel macht es mit „Direktiven“, hier also Entscheidungen von oben. Schwere Schäden für die Volkswirtschaft.

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Von Veritatis

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