44 % der Menschen sind einer repräsentativen Umfrage zufolge der Ansicht, dass den Medien in „wichtigen Fragen vertraut“ werden könne. Wie der „Spiegel“ berichtet, sei dies der „höchste gemessene Wert“ aus der gesamten Studienreihe. Noch 2017 waren es weniger: 42 %. Kritiker sind der Meinung, dass die Zahl noch relativ gering sei. Die Zugewinne würden zudem gleichfalls sehr schwach ausfallen.

25 % der Menschen: Manipulation

Demgegenüber sind die Menschen zu 25 % der Meinung gewesen, die Medien würden mit der Politik „Hand in Hand“ arbeiten. Dabei ginge es darum, die „Meinung der Bevölkerung zu manipulieren“. Der Wert betrug vor einem Jahr lediglich 20 %. Das heißt, auf der anderen Seite wird das Misstrauen gegen die Medien deutlich größer.

Auch, so die Berichte über die Studie, würden die Menschen sich von den Medien zunehmend entfremden. 27 % waren der Meinung, dass der Kontakt zwischen den Menschen und den Medien nicht mehr bestehe. Diese Zahl ist besonders eindrucksvoll gestiegen: Um gleich 9 %-Punkte von 18 % auf 27 %. Die Aussage, wonach die Medien die Zusammenhänge in der Gesellschaft anders darstellten, als die Bürger in deren eigenen Umfeld dies wahrnehmen würden, wurde von 43 % der Befragten geteilt. Dies waren zuvor lediglich 36 %.

Immerhin: Die öffentlich-rechtlichen Medien haben bei 65 % der Befragten noch Vertrauen. Die Regionalzeitungen verfügen über einen Vertrauenswert in Höhe von 63 %. Überregionale Zeitungen dagegen schaffen es lediglich auf 49 %.

Insofern ist das Vertrauen in die öffentlichen-rechtlichen Medienanstalten ein Ausreißer, weil hier die überwiegende Mehrheit den Darstellungen glaubt. Der Niedergang der Printmedien jedoch zeigt auch, in welche Richtung sich die Leitmedien katapultiert haben: Das Vertrauen verschwindet, der kaufmännische Erfolg in der Vermarktung lässt nach. Unter dem Strich also erodiert das System.

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Von Veritatis

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