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Venezuelas Präsident Nicolas Maduro hat den amerikanischen Behörden den Diebstahl von fünf Milliarden US-Dollar vorgeworfen. Dieses Geld sollte für den Kauf von Arzneimitteln ausgegeben werden.

„Man gibt sich enorme Mühe, damit alle (Venezolaner – Anm. d. Red.) freie und qualitative medizinische Hilfe bekommen und der Aggression der Administration von Donald Trump entgegentreten können“, schrieb Maduro in seinem Twitter-Account.

„Sie (die US-Behörden) haben uns fünf Milliarden Dollar entwendet, die für den Kauf von Arzneimitteln im Ausland bereitgestellt wurden.“

Ferner sagte er, dass die russischen Behörden in der nächsten Woche beginnen würden, Arzneimittel nach Venezuela zu liefern. Es gehe um mehrere Tonnen Medikamente und pharmazeutische Stoffe.

Venezuela ist seit Monaten mit einer Hyperinflation und Versorgungskrise konfrontiert. Der Bevölkerung des ölreichsten Landes der Welt mangelt es an Lebensmitteln und Medikamenten. Vor diesem Hintergrund kam es zu Protesten gegen Staatschef Maduro, der im Mai 2018 für eine zweite Amtszeit gewählt und am 10. Januar vereidigt worden war.

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Ende Januar eskalierten die Proteste. Berichten zufolge wurden bei den Auseinandersetzungen mindestens 16 Menschen getötet. Am 23. Januar erklärte der Oppositionschef Juan Guaidó Präsident Maduro für abgesetzt und sich selbst zum Übergangs-Staatschef. In den Folgewochen kam es zu Massendemos zur Unterstützung des gewählten Präsidenten Maduro. Russland, China und eine Reihe anderer Länder bekundeten Maduro ihre Unterstützung.





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Von Veritatis

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