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Das russische Außenministerium teilt die Einschätzung der Nato, dass die Schwelle für den Einsatz von Atomwaffen abgesenkt wird, sieht die Schuld jedoch bei den USA.

„Es ist die neue Strategie der USA, die die Schwelle für die Anwendung von Atomwaffen senkt. Denn sie verwischt die Trennlinie zwischen einem nationalen Konflikt und einem Konflikt unter Einsatz von Atomwaffen“, sagte der russische Vize-Außenminister Alexander Gruschko am Donnerstag.

Damit kommentierte der ehemalige russische Nato-Botschafter die Aussage des jetzigen Generalsekretärs des nordatlantischen Militärbündnisses Jens Stoltenberg. Dieser hatte Russland im Februar vorgeworfen, mit seinem neuen Marschflugkörper 9M729 (Nato-Bezeichnung: SSC-8) die Schwelle zu senken, Kernwaffen in einem Konflikt einzusetzen. Nach russischen Angaben verstößt dieser Marschflugkörper jedoch gegen keinerlei Verträge. #

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Hinzu komme, dass die USA ihre Freifallbomben in Europa modernisieren, ihre Sprengkraft und Präzision erhöhen, und auch neue Waffensysteme bauen, die von ihrer Wirkung her den Atomwaffen nahekämen, sagte Gruschko. „Auch das senkt die Atomwaffen-Schwelle ab.“

Im russischen Strategiekonzept hingegen komme eine Anwendung von Atomwaffen nur dann in Frage, wenn es eine Bedrohung  für die Existenz des Staates gebe bzw. wenn eine solche Bedrohung entstehe, betonte der russische Vize-Außenminister.





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Von Veritatis

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