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Forscher von der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in USA haben festgestellt, warum Krebszellen mit denselben Genen unterschiedlich auf eine gleiche Therapie reagieren. Eine der Ursachen für die Entwicklung einer Arzneimittel-Resistenz sei eine Großzahl von Mitochondrien – Kleinorganen, die Energie produzieren. Dies meldet MedicalXpress.

Die Wissenschaftler haben Zellkulturen diversen Arzneimittelkonzentrationen ausgesetzt, die die Apoptose – einen programmierten Zellentod — provozieren. Es ist bekannt, dass Mitochondrien die Rolle eines Katalysators dieses Prozesses spielen können, da sie eine bedeutende Menge der aktiven Sauerstoffformen produzieren, die die Eiweiße, Lipiden und DNA beschädigen. Einige Verbindungen zur Krebsbekämpfung initiieren ebenfalls die Apoptose.

ach der Bearbeitung von Präparaten, die den Zellentod fördern, sind nur jene Zellen am Leben geblieben, die am meisten Mitochondrien enthielten. Den Ergebnissen der statistischen Analyse zufolge erklären die Variationen bei der Anzahl der Mitochondrien bis zu 30 Prozent der Veränderlichkeit in den Reaktionen auf die Proapoptose-Stoffe.

Nach Worten der Wissenschaftler würden die zukünftigen Studien helfen, effektivere Methoden für die Heilung von Krebs zu entwickeln, der eine Arzneimittelresistenz besitze.





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Von Veritatis

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