Die Analogie zwischen einer menschlichen Gesellschaft und einem Flusslauf ist nicht schwer zu erkennen. Doch lohnt es, näher hinzusehen. Auch ein Fluss hat zwei Ufer, ein linkes und ein rechtes, und eine Mitte. Ein Fluss ohne Ufer ist uns ebenso unvorstellbar, wie die Unendlichkeit. Aber eine Gesellschaft, in der es nur noch „Mitte“ gibt, die wollen wir uns vorstellen?

Im Flussgleichnis finden sich die Erklärungen für gesellschaftliche Entwicklungen, für die Rolle der starken Mitte und für die Ränder, die immer dann stark in Erscheinung treten, wenn die Mitte ihr altes Flussbett verlassen und in eine neue Richtung gezwungen werden soll.



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Von Veritatis

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