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20. July 2019

Russland hat Weizenlieferungen in europäische Länder deutlich gesteigert




Seit den letzten drei Jahren ist Russland der führende Weizenexporteur der Welt. 2019 kann Russland den historischen Rekord schlagen. Die Europäische Union bleibe dabei Russlands Konkurrent auf dem internationalen Getreidemarkt, sagte der Präsident der Russischen Getreideunion, Arkadi Slotschewski, gegenüber Sputnik.

Laut Experten fiel die europäische Getreideernte im Jahr 2018 wegen Dürre um sechs Prozent niedriger aus als im Vorjahr. Dies sei jedoch kein Grund zur Besorgnis, so Slotschewski.

“Der Rückgang der europäischen Vorräte wegen der einjährigen Dürre hat keine dramatische Bedeutung. Es geht nicht um einen angestiegenen Getreidemangel. Die nächste Saison wird anders sein, die darauf folgenden Saisons werden sich auch unterscheiden. Russland hat bestimmte Nischen beibehalten, wir exportieren Hartweizen nach Italien, Spanien und Griechenland. Auf dem Weichweizen-Markt stehen wir im Wettbewerb mit der EU”, merkte der Experte gegenüber Sputnik an.

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Laut Angaben der UN-Welternährungsorganisation (FAO) in Rom und des Internationalen Getreiderates (IGC) in London kann die weltweite Getreideernte zum wiederholten Mal nicht reichen, um den Bedarf zu decken. Dazu sagte Slotschewski folgendes:

„Die Abnahme der weltweiten Getreidevorräte ist absolut nicht dramatisch. Wir haben auch schwierigere Zeiten in der Saison 2007-2008 durchgemacht. Damals führte das zu einem Anstieg der Weltmarktpreise: Es brach eine Versorgungskrise aus wegen der Abnahme der Vorräte bis auf das historische Minimum. Heute ist es nicht so, wir haben keine dramatische Abnahme der Vorräte. Es ist keine Auffüllung notwendig, alles ist ausgeglichen“, versicherte er.

Laut dem Präsidenten der Russischen Getreideunion sehen die Ernteprognosen für 2019 in Russland mehr als erfreulich aus: “Wir werden eine gute Ernte haben und können sogar den historischen Rekord schlagen, wenn die Witterungsbedingungen gut sind. Größere Anbauflächen wurden mit Wintergetreide bestellt, mit der Frühjahrsaussaat wurde früher begonnen und sie verläuft aktiver. Objektive Faktoren geben allen Anlass dazu, dass wir eine Zusatzernte haben werden.“

Zum Saisonstart 2018/19 hat Russland seine Weizenlieferungen in europäische Länder deutlich gesteigert. In den Monaten Juli-September 2018 betrug der Lieferumfang mehr als 600.000 Tonnen. Gleichzeitig wurde die Export-Geographie erweitert. “Zum ersten Mal in den letzten Jahren wurde russischer Weizen nach Belgien, Dänemark und Schweden geliefert. Im September wurde eine rekordhohe monatliche Liefermenge nach Litauen, Norwegen und in die Niederlande ausgeführt“, heißt es in der Mitteilung des Analysezentrums SovEcon.

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Laut einer Prognose des US-Landwirtschaftsministeriums wird Russland der weltgrößte Weizenexporteur bleiben. Die EU bleibe dabei ein bedeutender Importeur von Weizen „wegen der Verringerung der Gesamternte“.





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