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5. Juni 2020

Wiener „Hunde-Streit“: Bundestierschutzbeauftragte kritisiert SPÖ-Gesetzesvorhaben




Österreich

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Die österreichische Bundestierschutzbeauftragte Philippa Strache hat sich sehr emotional gegen eine Gesetzesinitiative der Grünen in Bezug auf das Urinieren von Hunden auf Parkwiesen ausgesprochen, meldet das Portal Österreich24.

Diese Gesetzesinitiative der SPÖ-Politikerin und Chefin des Wiener Gemeindebezirks Währing, Silvia Nossek, sieht vor, Hunden das Pinkeln auf Parkwiesen zu verbieten, heißt es in der Meldung

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Neben Hunde-Kot soll ihrer Ansicht nach auch der Urin der Tiere in Wiener Parks „ein echtes Problem“ sein, weswegen die Zustände dort besonders in den Sommermonaten „untragbar“ seien. 

Um das Verbot durchzusetzen, hat Nossek die Polizei aufgefordert, strengere Kontrollen durchzuführen. Auch Strafen halte die SPÖ-Politikerin für denkbar.

Bundestierschutzbeauftragte Strache heizte den Streit diesbezüglich mit der SPÖ noch weiter auf, als sie die Forderung Nosseks dementsprechend emotional kommentierte: „Entweder handelt es sich um einen verspäteten Aprilscherz, oder die Grünen sind völlig übergeschnappt“. 

Ferner fragt sich die FPÖ-Politikerin,  „wie sehr man es vonseiten der Stadtpolitik den Wienern vermiesen will, einen Hund zu haben“.

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Allerdings steht in der Verordnung der Stadt Wien in Bezug auf das Benutzen von Grünanlagen geschrieben, dass Hunde in öffentlich zugänglichen Parkanlagen von Grünflächen fernzuhalten seien.

Wie dem auch sei, der „Hunde-Streit“ in der österreichischen Hauptstadtpolitik ist an Schärfe wohl kaum zu überbieten. Denn dieser Gesetzesinitiative von Nossek war bereits ein heftiges Duell im Netz zwischen der Umweltstadträtin Ulli Sima von den Grünen und Philippa Strache bezüglich des neuen Wiener Tierhaltegesetz vorausgegangen. 

Dieses Tierhaltegesetz sieht strengere Regeln für Kampfhunde vor und war wohl Grund genug für Hass-Postings im Streit darüber zwischen Sima und der Frau von FPÖ-Vizekanzler Heinz-Christian Strache.

Nun sorgt die Währinger Bezirkschefin mit der Forderung für das „Hunde-Pinkel-Verbot“ also für weiteren Diskussionsstoff. 

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